Familienseite-Hahn.de

Die Internetseite von Nina und Ingo Hahn

  • Kategorien

  • RSS Neu im Onlineshop

Funktionsmodellbau beim Truckerfestival in Geiselwind

16.05.16 (Allgemein)

Wird Zeit, dass hier mal wieder was gebloggt wird :-)

Wir waren die letzten beiden Tage auf dem Truckerfestival in Geiselwind. Dort war in der Eventhalle eine Vorführung des Vereins Funktionsmodellbau Main-Röhn.  Auf der 200 m² großen Fläche tummelten sich allerlei funkgesteuerte Fahrzeuge – vom Raupenbagger über Muldenkipper bis hin zu Gabelstaplern und Traktoren – die dort fleißig Erdarbeiten vornahmen. So wurde am Sonntag mit der Erde eines Erdhaufens ein Berg aufgeschüttet, der am Ende sogar einen Tunnel hatte, durch den die anderen Fahrzeuge durchfahren konnten. Im Landwirtschaftsbereich galt es einen Acker zu pflügen und es sorgte sogar ein Rasenmäher für einen ordentlich gestutzten Rasen in den Vorgärten. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung – schon daran zu sehen, dass unsere Kurzen dort problemlos über 2 Stunden immer wieder Neues entdecken konnten.

 

SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC

SAMSUNG CSC

SAMSUNG CSC

SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC

1 Kommentar »

Unser Almera ist zu verkaufen :-)

12.08.15 (Allgemein)

Update: Verkauft :-)

Hier gibt es, wegen Neuanschaffung eines größeren Familienautos (schon ein bisschen her), unseren treuen Almera.
Wir haben das Auto, mit überraschend viel Platz und viel Beinfreiheit auch auf den hinteren Sitzen, gerne gefahren. In den Kofferraum passen unsere 2 Kinderwägen problemlos rein und auch auf den drei einzelnen Rücksitzen ist ausreichend Platz für 3 Erwachsene, die dort auch auf längeren Fahrten bequem sitzen können.
Jetzt ist es allerdings an der Zeit, sich von dem Almera zu trennen.

Technische Daten:
Almera Tino, 1,8l
84kW (114PS)
TÜV 06/17
EZ 08/2001
195.000 km
Benziner
Sommer und Winterreifen jeweils auf Stahlfelge
Klimaanlage deaktiviert.

Da das Auto eigentlich noch recht gut da steht, hätten wir gerne noch ca. 1.500 Euro dafür.

Kontakt am besten per Mail an ingo.hahn@brettspielecke.de mit Angabe der Telefonnummer (Schichtarbeit)

Keine Kommentare »

Cheestrings – Der Käse-Snack für harte Fälle :-)

10.07.15 (Kinder)


Nach unserem diesjährigen Familienurlaub ist mir mal wieder aufgefallen, was für verwöhnte Bälger (oder heißt es Balge? … Balgs?) wir haben, wenn es um das Thema Essen geht. Ich hab ja jetzt kein Problem damit, dass die beiden zu Pseudo-Vegetariern werden und dass sie auch nicht unbedingt heiß auf Fast Food sind, aber es wäre schon schön, wenn sie ab und zu mal das essen würden, was auf den Tisch kommt – und über die vielfältige Auswahl im Urlaub konnten wir uns echt nicht beschweren. Es gab nur leider nicht jeden Tag Nudeln, Pfannkuchen oder Pizza …
Okay, im Urlaub wurden wir quasi auch gemästet und dass manchmal halt nur Platz für ein bisschen Gurkensalat ohne Salatdressing als Hauptspeise und einen Apfel als Nachtisch war, kann ich fast verstehen, aber getreu dem Motto „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“ haben unsere Junioren sich auch dann, wenn sie Hunger hatten, zu nichts überreden lassen, was kein Brot war; manchmal, wenn wir Glück hatten, durfte ein wenig Butter oder mal ne Scheibe Käse drauf.

Jetzt bin ich nun mal kein Fan von „Ich stell dir das Essen so lange bei jedem Essen hin, bis es leer ist“ oder „Du probierst zumindest mal von allem etwas“, denn das ist im wahrsten Sinne des Wortes „unmenschlich“. Menschlich ist, dass ein Mensch nichts isst, das ihm schon beim Geruch oder Anblick nicht appetitlich erscheint – mit Ausnahme derer, die es im Dschungel-Camp zu etwas bringen wollen :-) Wie bring ich nun also meine Kinder dazu, auch mal was zu essen, was eigentlich nicht auf der Lieblings-Speisekarte steht? … Gar nicht so einfach, aber praktischerweise gehen unsere Jungs ja in den Kindergarten und haben da bei einem Freund in der Brotzeitdose diese Cheestrings entdeckt und wenn der beste Freund das isst, will man das selbst ja auch probieren. Gesagt, getan – Mama glücklich, wenn da nicht eine gewisse Skepsis wäre, weil es sich um Mozzarella handelt. Natürlich musste ich den Käse Snack erst einmal selbst probieren und ich muss gestehen, dass ich gar nicht sooo begeistert war, aber der Käse soll ja auch nicht mehr schmecken, sondern den Kindern, und denen hab ich dann auch gleich mal die Cheestrings Spaghetti untergejubelt, als ich das nächste Mal die Brotzeit für den Kindergarten gepackt habe. Die Kinder im Kindergarten waren von den Spaghetti ganz begeistert (und die haben sie nur gesehen), was unseren Großen dazu gebracht hat, die Käse-Nudeln tatsächlich zu probieren und leer zu futtern. Und er konnte kaum genug davon kriegen … Als wir am Nachmittag aus dem Kindergarten kamen, wollte er gleich noch mehr und kündigte schon an, dass er zum Abendessen wieder welche essen will. Vielleicht schmeckten sie ihm so besonders gut, weil man sie super mit den Fingern essen kann – oder aber auch deswegen, weil man tolle „Bilder“ damit zaubern kann:

Käse-HaufenCheestrings Spaghetti

Völlig unbeeindruckt von den Spaghetti mit Käse-Geschmack war dagegen Sohnemann Nr. 2. Er interessierte sich eher für das Cheestrings Original, denn den Käse kann man in Streifen abziehen; das ist ein bisschen wie schälen und das Schälen von z. B. gekochten Eiern ist zurzeit seine Lieblingsbeschäftigung. Besonders lustig fand er es, dass der Käse dann plötzlich aussah wie eine Banane. Essen wollte er sie jedoch nicht, hat nur mal ein bisschen dran geknabbert … Na ja, wer mag schon auch gerne Käse-Banane essen?! ;-)

Cheestrings Original Käse-Banane

 

Fest steht nach unserem Test auf jeden Fall mal eins: Man kann den Käse Snack essen :-) Aber nicht nur das! Die Kinder sind eine Zeit lang mit dem Essen beschäftigt und haben ihren Spaß. Man kann den Käse prima für unterwegs einpacken; ins Schwimmbad, auf längere Autofahrten, zum Spielplatz – ist ein bisschen wie die Bifi für Vegetarier … Noch ein wenig glücklicher wären unsere Kinder allerdings, wenn die Cheestrings verschiedene Geschmacksrichtungen hätten – besonders beliebt sind die Geschmacksrichtungen Nudeln, Pfannkuchen und Pizza ;-)
Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash

Keine Kommentare »

Es ist gar nicht so einfach, sich einen Bus zu kaufen :-(

02.07.15 (Allgemein)

Vorweg: Es gibt hier auch Blogbeiträge von Dingen, die aus diversen Gründen etwas länger her sind. Bei diesem hier handelt es sich um einen solchen :-)

Wer uns beide kennt, der weiß, dass wir beide leidenschaftliche Busfahrer sind. Den Scherz „Wenn wir mal im Lotto gewinnen, sagen wir es euch nicht; ihr werdet es merken, wenn wir einen VW Bus haben!“ kennen bestimmt einige (alle?) in unserem Bekanntenkreis. Da wir allerdings auch ohne Lottogewinn immer wieder mal nach einem Bus geschaut haben (mal mehr, mal weniger aktiv), passierte natürlich irgendwann das Unvermeidliche … Wir haben uns entschieden, mal gezielter nach einem Bus schauen. Da kam es auch gerade recht, dass unser altes Auto ein wenig Reperaturstau angehäuft hatte und der in absehbarer Zeit fällige TÜV vermutlich mehr Kosten als die bloße Hauptuntersuchung mit sich bringen würde. Kurzum: Es war also soweit – ein Bus musste her :-)

Fündig geworden sind wir in Schweinfurt, dort standen bei einem Händler 2 Mutivan T5 in unserer Preisregion. Der eine allerdings mit richtig vielen Kilometern, der andere in einer Farbe, die uns nicht so sehr zusagte. Auf dem Heimweg sind wir dann natürlich noch in Kitzingen die Händler abgefahren und siehe da … da stand noch einer, der uns bisher entgangen ist: schwarz mit einem silbernen Streifen, Gummiboden statt Velour (wie praktisch, wir haben ja schließlich 2 Kinder und so ein Gummiboden ist leicht sauber zu halten) und ’ne Standheizung gibt’s auch dazu. Nachteil: Da gibt es noch keinen Preis; dazu nur ein Schild „Ich bin frisch eingetroffen und noch nicht sauber“. Gut, warten wir halt mal ne Woche …

… und noch ne Woche  …

… und noch ne Woche …

… und noch ne Woche …

„Oh schau mal, der Bus steht immer noch unverändert dort auf dem Schotterparkplatz, aber da läuft grade jemand in Monteurkluft rum, lass uns mal anhalten!“ Also rumgedreht und hingefahren; den guten Mann gefragt, ob der Bus da hinten zu verkaufen sei. „Natürlich“, bekomme ich zur Antwort, dazu nen Preis hingeworfen, ne Kilometerstandangabe und dass er mehr noch nicht dazu sagen kann, weil das Auto ja noch neu aufm Hof ist. VW Busse müssen schwer verkäuflich sein, dacht ich mir – alle anderen, die ich in Kitzingen bisher gesehen habe, waren weg, bevor ich ein 2. Mal vorbeischauen konnte – außer sie waren eigentlich eher für den Schrotthandel gedacht – aber selbst die sind in der Regel nach ner Woche weg. Gut, machen wir halt nen Termin aus zum Besichtigen.

Der Besichtigungstermin:

Wir kommen an; der Bus hat immer noch das „Ich bin neu“-Schild und der Händler holt uns erstmal in sein Büro, um die Unterlagen zum Fahrzeug zu holen. Schwupps, sitzen wir schon im Büro und er nimmt unsere Daten auf – für die Probefahrt, dacht ich. Beim genaueren Hinsehen seh ich, dass er einen Kaufvertrag ausfüllt. Also eigentlich würden wir das Fahrzeug schon gerne mal ansehen, bevor wir uns entscheiden. „Ja, aber er hat heute nimmer viel Zeit.“ Mit den Worten gibt er uns den Schlüssel und wir können reinschauen. So gute 15 min schauen wir uns dann innen und und außen das Fahrzeug an … gut, paar Macken hat er, ist ja auch schon sieben Jahre alt, aber alles im Rahmen. Fahren wäre mal ganz nett, aber der Verkäufer muss ja dann weg. Machen wir halt nen Termin zum Probefahren aus. Auf meine Frage, ob da ne Standheizung drin ist, bekomm ich ein „weiss ich nicht“. Mein Fingerzeig auf die kleine Uhr mit der Aufschrift „Webasto“ wird mit „ja, dann wird er eine haben“ quittiert. Gut, ich muss den Verkäufer ja nicht mögen – ich will ja nur das Auto :-)

Die Probefahrt:

3 Tage später war dann die Probefahrt; „unser“ T5 steht auf dem Schotterplatz mit dem Schild „Ich bin …“, davor 2 Autos. Seltsam, aber okay. Verkäufer geschnappt – „Hallo, wir sind zur Probefahrt da“ – „Ja, das ist jetzt aber ungünstig; ich muss in 30 min weg und da stehen ja noch Autos im Weg“ – Wir: „Na ja, wir kommen jetzt nicht überraschend, haben uns extra noch jemanden mitgebracht und würden schon gerne HEUTE fahren“. Gegrummel, 2 Autos werden weggefahren; die Formalitäten zwecks Führerschein etc. abgewickelt. Der Bus steht noch immer unbewegt auf dem Schotterplatz. Glücklicherweise fährt jetzt auch ein anderer Kunde auf den Hof, der grade mit den roten Nummern unterwegs war, sonst könnten wir jetzt gar nicht losfahren. Gut, alles geklärt, Nummernschilder drauf und wir können losfahren. Dringender Hinweis: Der Verkäufer muss dann weg, also beizeiten wiederkommen. So, erstmal vom Hof weg, gute 20 Minuten gefahren, alles Mögliche ausprobiert. In der Tat, das Ding, wo „Webasto“ draufsteht, ist die Steuerung für die Standheizung. Fahrzeug passt, Preis passt, schlafen wir ein, zwei Nächte drüber – wird ja unser beider bisher teuerstes Auto. Zurück beim Händler, um den Schlüssel abgeben. Der Händler ist quasi schon auf dem Sprung vom Hof, dort hat er uns quasi nochmal den Preis zugeworfen und auf Nachfrage mitgeteilt, dass es zu dem Fahrzeug kein Serviceheft gibt, und er nicht weiß, wie die Standheizung funktioniert und auch keine Anleitung dazu da ist. Grummel, nach Serviceaufklebern gesucht und herausgefunden, dass der letzte Service scheinbar ein Jahr her ist. Zumindest war er ja dann mal zur Wartung.

Der Kauf:

Ein paar Tage später haben wir uns dann entschieden: Das soll unser neues Auto werden. Hilfreich bei der Entscheidung war, dass das Auto meines Bruders den Geist aufgeben hat und er dann unsern „alten“, zumindest mal bis zum Ablauf des TÜV, fahren kann und wir dann mal weitersehen. Gut, jetzt wäre es dann sinnvoll, wenn der Bus auch zeitnah von uns zugelassen wird :-) Also, Kaufvertrag abschließen und „die Anzahlung mitbringen“, hat uns der Händler am Telefon gleich gesagt. Daran soll es nun nicht scheitern, dachten wir und sind hingefahren. Ah, es gibt noch ein kleines Problem, der KFZ-Brief ist noch nicht da. Der wird noch neu ausgestellt von der Zulassungsstelle, weil er scheinbar verloren gegangen ist. Nix Brief – Nix Geld – Nix Kaufvertrag – so einfach ist das. Wir einigen uns also drauf, dass er sich um den Brief kümmert und das Schild „Ich bin neu …“ gegen ein „Verkauft“ austauscht. Brief sollte die nächsten Tage kommen. War dann natürlich ne Woche (!) und wenn wir da nicht zweimal vorgesprochen hätten, habe ich inzwischen die Befürchtung, wäre der Bus bis heute noch auf dem Schotterparkplatz. Zwischenzeitlich hatte ich schon die Befürchtung, dass da bald ein Schild „Wegen Reichtum (oder dem Gegenteil) geschlossen“ an der Werkstatt hängt.

Ende gut, alles gut – das Auto ist zugelassen und fährt :-)

Das alles wäre keinen Blogeintrag wert, wenn’s damit getan wäre … aber das kommt in einem anderen Blogeintrag, wow ein Cliffhanger :-)

Und nur zur Sicherheit: NEIN, der Bus ist nicht von dem Händler, dessen Name auf unseren Nummernschildhalterungen steht. Die haben wir schnellstmöglich ersetzen lassen :-)

Keine Kommentare »

Andampfen :-)

26.04.15 (Allgemein, Familie, Kinder, Tipps)

Heute waren wir zum Andampfen bei der Kreiskleinbahn-Kirchberg. Wir haben zwar zuerst nicht so wirklich dran geglaubt, dass wir da auch wirklich ankommen, nachdem es weder auf der Webseite noch in Volkach genauere Hinweise gab, wie man denn zu der Modellbahn-Anlage kommt. Lediglich an einer Leitplanke in den Weinbergen zwischen Volkach und Fahr befindet sich ein kleines Schild, das auf die Modellbahn- und Modellflugzeuganlage hinweist, von der Straße aus nicht wirklich zu sehen (Für die Insider aus der Umgebung: Bei der Grillhütte geht’s hoch!); beim Nachrecherchieren habe ich dann aber doch eine Wegbeschreibung zur Kreiskleinbahn Kirchberg gefunden. Bei den Modellbaufreunden Volkach, die neben der Kleinkreisbahn recht viele Modellbausparten unterhalten, gibt es dort auch einen Modellflugplatz, eine Gruppe für Schiffsmodellbau sowie Modelleisenbahner.

Aber zurück zum Andampfen! Das „Andampfen“ ist quasi der Saisonstart für die 560 Meter lange 5″ Kleinbahn. Die Bahnanlage besteht aus einem 4-gleisigen Bahnhof mit angebautem Betriebswerk (Segmentdrehscheibe), Kohlebunker und Wasserturm. Die Große Runde führt quasi in einer doppelten Acht durch einen Tunnel und über eine Brücke; den Bahnhof durchfährt man dabei in jede Richtung einmal. Bei unserem Besuch herrschte reger Zugbetrieb: 3 Dieselloks sowie ich glaube ich habe 8 gezählt Dampflokomotiven. Die Kinder (auch die schon ausgewachsenen) durften auf den Anhängern mitfahren und die liebevoll gestalteten Modelle begutachten.  Nach anfänglichem Zögern, die Dampfrösser fahren nun mal nicht geräuschlos, haben sich die Kids an das Dampfen, Zischen und Klappern gewöhnt und waren von den Waggons nicht mehr herunterzubekommen. Wer meint, da fahren nur alte Rentner die Dampfloks, hat sich aber kräftig geschnitten; es gab jede Menge Lokführer, die noch viele Jahre bis zur Volljährigkeit hatten und es war unseren Zwergen nur schwer zu erklären, warum sie nicht auch eine Lok steuern durften :-)

Ich bin ja mehr der Eisenbahner, aber trotzdem darf man die Unmengen an Fluggeräten, die dort auch in Aktion zu sehen waren, nicht unterschlagen: Hubschrauber, Flugzeuge und Segelflugzeuge, die natürlich wie im richtigen Leben von einem anderen Flugzeug in die Luft gezogen wurden. Das Ganze eingerahmt von Kaffee, Kuchen, Steaks, Bratwürsten und Frikadellen ist auf jeden Fall einen Besuch wert; wir kommen sicher wieder!

 

Keine Kommentare »

Solo – DAS Rezept für ein Spielvergnügen der besonderen Art

01.12.14 (Allgemein)


Ein Spielvergnügen für Groß und Klein – geeignet für Familien und Freunde!

Zutaten für Solo

Zutaten:

– mind. 2, besser mehr spielbegeisterte Personen
– 72 Farbkarten, jeweils zwei Kartensätze von 1 – 9 in vier verschiedenen Farben
– 28 farbige Aktionskarten
– 12 schwarze Aktionskarten
– 1 Spielunterlage (Tisch, Teppich, Boden, …)

Suchen Sie zuerst eine Spielunterlage und platzieren Sie diese gegebenenfalls an einem geeigneten Ort, an dem Sie niemanden mit Ihrem ausgelassenen Gelächter beim Genuss von Solo stören könnten. Dekorieren Sie die Spielunterlage anschließend mit allen Spielefreaks, die Sie finden können und die Ihnen lieb sind. Besonders nett sieht es aus, wenn diese um die Spielmitte herum drapiert werden.

 

Als nächstes werden die Farb- und Aktionskarten in einen nicht vorgewärmten Topf gegeben und gut miteinander vermengt.

Solo im Topf

Fügen Sie ganz nach Belieben noch eine Messerspitze Reaktionsvermögen hinzu und würzen Sie das Ganze mit einer Prise Kartenglück, um einen vortrefflichen Geschmack zu erzielen. Achten Sie beim Abschmecken außerdem darauf, eine Hand voll Spaß pro Spieler mit einzurühren.

Solo, gewürzt

Sind alle Zutaten im Topf, wird noch ein letztes Mal gerührt und dann kann das Gemisch an die Spieler verteilt werden; Teller braucht es nicht, zwei freie Hände reichen völlig aus! Jeder Mitspieler erhält eine gleich große Portion, bestehend aus acht gewürzten Karten. Der Rest wird für den späteren Nachschlag in die Spielmitte gestellt.
Fertig ist der Leckerbissen für Groß und Klein – und jetzt geht der Spaß erst richtig los …

Das Spielprinzip bei Solo ist relativ einfach: In der Mitte liegt zu Beginn der verdeckte Nachziehstapel, von dem eine Karte aufgedeckt wird. Wer an der Reihe ist, legt auf den offenen Stapel eine passende Karte. Eine passende Karte ist eine Karte, die die gleiche Farbe, die gleiche Zahl oder das gleiche Aktionskarten-Symbol zeigt wie die oberste Karte. Was ebenfalls immer passt, ist eine schwarze Aktionskarte. Kann oder will jemand keine Karte spielen, muss eine Karte vom Zugstapel genommen werden, die gleich gespielt werden kann. Vor dem Ablegen der vorletzten Karte, muss deutlich „Solo“ gesagt werden – sozusagen als Ankündigung und Warnung, dass das Spiel nun bald zuEnde ist, wenn keiner was dagegen unternimmt ;-) Das Spiel endet, sobald ein Spieler seine letzte Karte legen konnte. Die übrigen Spieler zählen nun die Punkte der Karten, die sie noch auf der Hand haben und schreiben diese als Minuspunkte auf. Nach mehreren Runden bzw. wenn ein Spieler mehr als 500 Minuspunkte hat, gewinnt der Spieler mit den wenigsten Punkten.

Klingt einfach, ist einfach … wären da nicht noch diese Aktionskarten sowie eine weitere Sonderregelung. Die Aktionskarten können einem helfen, aber sie können einem auch einen ganz schönen Strich durch die Rechnungen machen. Mal muss man aussetzen oder Karten ziehen, ein anderes Mal seine Karten abgeben oder durch einen unvorhergesehen Richtungswechsel kommt man plötzlich nicht an die Reihe, um seine Kartenhand zu verringern. Allerdings darf man sich schon auch mal eine Farbe seiner Wahl wünschen oder es werden reihum Karten getauscht, so dass jeder nun mit völlig neuen Karten spielen muss/darf. Außerdem bereitet es natürlich allen Mitspielenden ein diebisches Vergnügen, den anderen ein klein wenig zu ärgern, was ja auch den positiven Nebeneffekt haben kann, dass man selbst weniger Karten hat wie die anderen. Eine weitere Möglichkeit, Karten loszuwerden, ist die Regel des Zwischenwerfens: Hat ein Spieler genau dieselbe Karte auf der Hand wie auf dem offenen Stapel, darf er diese sofort auf den Stapel werfen – ob er dran ist oder nicht. Danach ist der nächste Spieler nach dem Zwischenwerfer an der Reihe.
Klingt einfach, ist einfach – vor allem ist es einfach lustig und macht Spaß!

Solo ist ein Familienkartenspiel von Amigo Spiele für 2 – 10 Personen ab 6 Jahren; eine Runde dauert ca. 30 Minuten. Doch in den seltensten Fällen wird es bei einer Runde bleiben! Wir haben das Spiel sowohl in Familie als auch im Freundeskreis bereits sehr erfolgreich „getestet“; langweilig wurde es da niemandem … Je nachdem, ob wir mit großen oder mit kleinen Kindern gespielt haben, haben wir Regeln weggelassen oder leicht abgeändert, so dass wirklich jeder diesen Spieleklassiker genießen konnte und es natürlich auch getan hat.
Solo ist ein Spiel, das in keiner Familienspielesammlung fehlen sollte und macht sich auch in Kindergärten und Schulen nicht schlecht zur Förderung verschiedenster Fähigkeiten wie Farb- und Zahlenkenntnis oder Frustrationstoleranz (um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen). Wer also noch auf der Suche nach einem kleinen Mitbringsel in der Advents- und Weihnachtszeit ist oder die besinnliche Zeit nutzen will, mit seinen Liebsten zusammen bei einem guten Spiel zu sitzen, sollte sich Solo auf dem schnellsten Weg besorgen!

Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash

Keine Kommentare »

Familienurlaub – Die Zweite

26.07.14 (Familie, Tipps, Urlaub)

Unseren ersten Familienurlaub verbrachten wir im letzten Jahr im Zillertal, zusammen mit dem Opa und dessen Partnerin. Das erwies sich als ungemein praktisch, vor allem beim Essen – denn da hatten wir auch mal die Möglichkeit, uns selbst in Ruhe am Buffett zu bedienen und uns beim Essen nicht ständig um die Kinder kümmern zu müssen. Die Kinder fanden es toll, dass sie direkt nach dem Aufstehen den Opa besuchen konnten, wobei das um 6.30 Uhr noch gar nicht so erwünscht war ;-) Die gemeinsamen Unternehmungen waren auch unterhaltsam und entspannt, denn acht Augen sehen mehr als vier, und auch das Hotel hatte mit dem Spielzimmer und Schwimmbecken im Haus sowie dem Spielplatz im Garten schöne Freizeitgestaltungsmöglichkeiten geboten.

Durch Bekannte wurden wir nach unserem Urlaub auf die Kolping-Familienhäuser aufmerksam gemacht und haben uns in diesem Jahr für das Ferienhaus Lambach im Bayerischen Wald entschieden, das jungen Familien eine Woche Urlaub zu einem unschlagbaren Preis anbietet. Dieses Angebot konnten wir beim besten Willen nicht ablehnen! Natürlich klingt es gar nicht mal so sehr nach einem aufregenden Urlaub, wenn man „nur“ in den Bayerischen Wald fährt (zumal andere Familien mit ihren Kindern nach Italien, Kroatien oder Griechenland fahren bzw. fliegen), doch für unsere Kinder war es durchaus aufregend – und auch für uns war es ein Erlebnis!

Wir hatten eine Fahrzeit von ca. 3 Stunden geplant, tatsächlich waren wir dann vier Stunden unterwegs – schließlich wollen die Kinder sich zwischendurch mal bewegen, wenn sie schon nicht schlafen. Nachdem die Kids nicht lange geschlafen hatten, war die Fahrzeit schon sehr angenehm, sonst hätten wir uns wohl mit quengeligen Kindern rumärgern dürfen. Im Ferienhaus wurden wir gleich freundlich empfangen und bekamen das Wichtigste erklärt (z. B. wann die Verpflegungszeiten sind und wo man tagsüber Kaffee bekommt). Danach gingen wir auf unser Zimmer und waren entsetzt: kein Empfang, kein Fernseher, keine schöne Dusche, kein schönes WC – und dann erst die Lichtschalter (gell Ingo ;-) )! Na gut, dachten wir uns, eine Woche wird das schon gehen und zum Duschen gehen wir halt ins Schwimmbad im Ort … Beim Abendessen trösteten wir uns damit, dass es hier niemanden stört, dass die Kinder laut sind, denn die anderen Kinder sind es ja auch, dass die Kinder nach dem Essen einfach aufstehen und in der Spielecke oder im Garten spielen und dass wir mit dem W-Lan zumindest ins Internet können und nicht ganz von der Außenwelt abgeschnitten sind. Leider war diese Hoffnung unbegründet: Das W-Lan auf unserem Zimmer war gar nicht mal so gut und wir flogen ständig wieder raus. Nur gut, dass wir eh nicht die ganze Zeit im Zimmer sitzen, sondern die Abende in den Aufenthaltsbereichen (Terrasse, Bierstüberl) mit anderen Eltern verbringen wollten. Diese Gelegenheit bekamen wir aber auch nicht, denn die Reichweite unseres Babyfons ging nur bis ins Lesezimmer und dahin verlief sich eigentlich keiner. Also gut, dann bleiben wir eben doch im Zimmer und sehen fern – ach nee, Fernseher gabs ja nicht … Um den ersten Schock zu verdauen, sind wir am ersten Abend einfach bald ins Bett und fanden uns damit ab, dass Urlaub im Bayerischen Wald sich nicht nur wenig aufregend anhört, sondern in der Tat auch wenig aufregend ist.

Wer jetzt aber meint, dass wir einen ganz furchtbar schrecklichen Urlaub hatten, täuscht sich gewaltig, denn es konnte ja nach unserem ersten Eindruck nur noch besser werden – und es wurde besser, viel besser! Ab dem zweiten Tag funktionierte das W-Lan und dank der zahlreichen Spielmöglichkeiten im Haus und im Freien hatten wir zwei zufriedene und ausgeglichene Kinder, die noch ganz lange im Urlaub bleiben wollten – und wenn die Kinder zufrieden sind, sind es meistens auch die Eltern :-)
Da das Ferienhaus 4 km vom nächsten Ort entfernt und von Wald und Wiesen umgeben ist, konnten die Kinder auch mal „unbeaufsichtigt“ im Garten spielen, wenn wir noch im Speisesaal (mit Blick nach draußen) beim Essen waren. Im Garten gab es einen Sandkasten, etwas zum Klettern, ein Piratenschiff, ein Baumhaus, eine Minigolf-Anlage, Bobbycars und noch vieles mehr, was die Kinder ausreichend lange beschäftigt hat, damit wir in Ruhe zu Ende essen konnten. Und das Essen war wirklich super! Es gab bei jeder Mahlzeit ein reichhaltiges und abwechlungsreiches Buffet für Groß und Klein; da wurde jeder Geschmack befriedigt. Auf dem Weg zu unserem Zimmer legten wir meistens im Spielzimmer mit Bällebad, Kinderküche, Werkbank, etc. einen Zwischenstopp ein, um dann zum nächsten Aufzug weiter zu gehen. Die Aufzüge waren das Highlight schlechthin und manchmal waren sie das beste Lockmittel, um die Kinder zu dem langen Weg vom Nebengebäude zum Haupthaus zu überreden. Noch ein Highlight war der Weg vom Aufzug ins Zimmer, denn da konnte man an jeder Tür aufs Neue überlegen, ob das nun schon unsere ist oder nicht. Doch nach ein, zwei Tagen haben die beiden sich dann auch gemerkt, dass die Tür beim Pferdebild unsere Zimmertür ist. In direkter Nachbarschaft zu unserem Zimmer befand sich die Sporthalle sowie ein zweiter Spielplatz mit Seilbahn und Rutsche, doch die Woche war so schnell vorbei, dass wir gar keine Zeit hatten, diese Orte ausgiebig zu testen. Das müssen wir wohl im nächsten Jahr nachholen …
Wären wir eine Woche lang nur in Lambach geblieben, hätte die Zeit selbstverständlich gereicht, um alle Freizeitaktivitäten des Hauses kennen zu lernen und auch den hauseigenen Kindergarten öfters zu besuchen, doch wir wollten ja auch etwas sehen und der Bayerische Wald bietet so viele Ausflugsziele, dass wir quasi ständig unterwegs waren. Die Kinder brauchen wahrscheinlich nach unserem Urlaub noch eine Woche Urlaub :-) Ein paar Ausflüge unternahmen wir auf eigene Faust, andere Ausflüge wurden vom Haus angeboten und begleitet. Diese hatten familienfreundliche Preise und boten außerdem die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und mit anderen Eltern ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam wanderten wir zu den Einödhöfen und legten dabei eine Strecke von ca. 1500 Längen- und 300 Höhenmetern zurück, besuchten die Further Erlebniswelt Flederwisch, machten einen Ausflug zum Klangweg in Neukirchen und fuhren nach Bayerisch Eisenstein ins Localbahnmuseum sowie an den Großen Arbersee zum Tretbootfahren. Einige dieser Ausflüge sind mit Sicherheit noch ein zweites oder drittes Mal für unsere Kinder interessant und ein paar andere Ausflüge haben wir mangels Zeit gar nicht machen können. Diese müssen wir wohl im nächsten Jahr nachholen …
Den Schock vom ersten Abend haben wir recht schnell verkraftet und die meisten Mängel machten den Urlaub gar nicht so mangelhaft wie zuerst angenommen. Zwar wäre ein bisschen Handyempfang im Haus ganz nett gewesen, aber da wir oft genug irgendwo unterwegs waren, wo wir Empfang hatten, war es nicht ganz so dramatisch. Klo und Dusche waren jetzt nicht gerade schön, aber sie waren sauber und erfüllten ihren Zweck – was will man mehr?! Den fehlenden Fernseher konnten wir mit Lesen, Häkeln und Internetten ausgleichen – wobei wir am Abend meistens genauso platt waren wie die Kinder und nur noch schlafen wollten, was auch das Babyfon-Problem gelöst hat :-) Die Sache mit dem schönen Bad und dem Nutzen der Aufenthaltsbereiche müssen wir im nächsten Jahr noch machen … da lassen wir uns nämlich im Haupthaus unterbringen ;-)

Man kann natürlich seinen Urlaub im Ausland verbringen und viel Zeit auf der Strecke lassen; man kann aber auch in den Bayerischen Wald fahren und dort eine tolle, erlebnisreiche Zeit verbringen – das Kolping-Familienhaus Lambach können wir guten Gewissens an befreundete Familien empfehlen :-)

PS: Fotos vom Haus haben wir leider wenig gemacht, doch da gibt es genügend auf der Internetseite http://kolpinghaus-lambach.de/. Über mögliche Ausflugsziele werden wir noch separat berichten und da folgen dann auch schöne Urlaubsbilder :-)

Keine Kommentare »

Tipps zum Basteln mit Kleinkindern

06.03.14 (Kinder, Tipps)

Damit sowohl Eltern als auch Kinder Freude am gemeinsamen Tun haben, habe ich ein paar Tipps zusammengestellt, wie das Basteln mit kleinen Kindern gut gelingen kann.

 

Wichtige Tipps für das Basteln mit Kleinkindern:

1. Nimm dir Zeit!
„Komm, ich hab grad mal ne viertel Stunde Zeit, lass uns was basteln!“ NEIN!!! So wird das mit dem entspannten und stressfreien Basteln nichts. Zum einen braucht es Zeit zum Vor- und Nachbereiten; und zum anderen können/wollen Kinder vielleicht nicht auf Befehl loslegen. Gerade kleine Kinder brauchen auch viel Zeit, um sich alles genau anzusehen – und wenn man dann unter Zeitdruck steht und den Kindern nicht die nötige Zeit lässt, dann macht das Kreativ-Werden keinem der Beteiligten Spaß!

2. Stelle alle notwendigen Materialien bereit!
Vorbereitung ist alles! Also überlegt euch gut, welche Utensilien ihr zum Basteln und Werkeln benötigt und richtet den Arbeitsplatz her. Dabei sollte man darauf achten, dass die Materialien, die nicht direkt in Kinderhände gelangen sollen, eher in der Tischmitte außer Reichweite stehen. Dann kann zur Not auch noch etwas Vergessenes geholt werden, ohne dass Gefahr besteht, beim Zurückkommen eine farbige Eckbank vorzufinden ;-) Zum Vorbereiten zählen auch folgende Dinge: Acrylfarben aus Tuben in Becher umfüllen, Kleister anrühren, Butterbrotpapier zuschneiden, Transparentpapierschnipsel machen, Sterne aufmalen, … Denn wer mit diesen Arbeiten erst anfängt, wenn das Kind daneben sitzt und anfangen will, braucht sich nicht zu wundern, wenn er an diesem Tag nicht zum Basteln kommt!

3. Sei Vorbild!
Willst du mit deinen Kindern basteln, dann kannst du nicht davon ausgehen, dass diese alleine basteln und du nur zuschauen kannst; du bastelst MIT deinen Kindern! Das heißt zum einen, dass das Kind merken sollte, dir macht die Beschäftigung Spaß – so kann sich die Freude am Kreativen Gestalten auf das Kind übertragen. Zum anderen wirst du so einiges selbst machen müssen, weil das Kind motorisch noch nicht so weit ist, bestimmte Dinge zu können. Also stell dir vorab die Frage, ob du dazu bereit bist, Dinge selbst fertig zu stellen oder teilweise Bastelarbeiten zu übernehmen ;-)

4. Hab Geduld!
Wer mit Kleinkindern bastelt, sollte sich bewusst machen, dass ein Kind u. U. ein wenig Vorlaufzeit braucht, bevor es dazu bereit ist, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen.  Zunächst braucht das Kind Gelegenheit, das Material kennen zu lernen und auszuprobieren. Vielleicht hat das Kind nach dem Kennenlernen und Ausprobieren nicht gleich Lust, weiter mit dem Material zu werkeln, sondern will wieder spielen. Dann ist es wichtig, nicht die Geduld zu verlieren, weil man alles hergeräumt hat und nun doch nichts geschafft hat! Die ganzen Materialien kann man in einer Kiste verstauen und wegstellen, um sie vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu holen, wenn das Kind damit basteln will.

5. Mach im richtigen Moment Schluss!
Wir alle kennen den Spruch: „Hör auf, wenn es am schönsten ist!“ Hört sich vielleicht blöd an, aber es ist etwas Wahres dran und dieses Motto gilt für jede Art von Beschäftigung mit Kindern. Je nach Alter kann sich ein Kind kürzer oder länger mit einem Angebot beschäftigen. Wenn ein 2-jähriges Kind 10 Minuten bei einer Sache bleibt, dann hat es schon viel geleistet und es ist völlig in Ordnung, wenn es dann wieder zum Spielen übergeht. (Ältere Kinder halten unter Umständen – je nachdem, wie gerne sie basteln – auch länger durch.) Natürlich darf ein Kind, wenn es wirklich noch viel Spaß an der Arbeit mit dem Material hat, auch noch länger basteln, doch wenn ein Kind nicht mehr basteln möchte, sollte man es keinesfalls dazu zwingen. Sinn macht es jedoch, mit dem Kind die Abmachung zu treffen: „Wir machen jetzt noch diese eine Kugel fertig, die wir angefangen haben, und dann kannst du weiterspielen.“ Auch jüngere Kinder schaffen es, sich an solche Absprachen zu halten – und es ist außerdem ratsam, Kindern möglichst frühzeitig beizubringen, dass man nicht alles stehen und liegen lassen kann, wenn die Motivation allmählich nachlässt. Sollte man den Punkt, an dem es am schönsten ist, allerdings schon laaange verpasst haben, dann ist es auch okay, das Kind gleich aufstehen zu lassen, bevor es sich niemals mehr zum Basteln überreden lassen will ;-)

6. Schaff wieder Ordnung!
Das Basteln ist nicht damit beendet, wieder zur Tagesordnung über zu gehen; fertig ist man dann, wenn die ganzen Bastelutensilien wieder aufgeräumt sind. Es mag Erwachsene haben, die im größten Chaos den Überblick behalten (und selbst das wag ich zu bezweifeln), doch ein Kind kann das mit ganz großer Sicherheit nicht. Natürlich sind Kinder nicht von Natur aus ordentlich; sie müssen es lernen. Deshalb ist das Aufräumen ein ganz wichtiger Bestandteil nach jeder Aktivität. Das erste, was nach dem Basteln, in Ordnung gebracht und sauber gemacht wird, sollte das Kind sein, bevor es Kleister oder Farbe fröhlich an Spielsachen, Sofas und Wänden verteilt. Danach ist der Arbeitsplatz an der Reihe. Bei manchen Aufräumarbeiten kann das Kind mit einbezogen werden, z. B. Papierschnipsel vom Boden aufheben oder Pinsel (evtl. in Küchentuch eingewickelt) zum Waschbecken tragen. Wenn das Kind nicht mithelfen kann, dann kann es auch einfach nur ein wenig zuschauen, um zu sehen, dass auch Erwachsene aufräumen müssen und wie etwas richtig aufgeräumt wird. Sollte mal die Zeit fehlen zum Aufräumen oder recht knapp werden, können die Materialien auch erst einmal in einer Kiste verstaut und weggestellt werden, damit die Ordnung wieder erkennbar ist. Doch sollte diese Kiste nicht vergessen werden, wenn sie oben auf dem Schrank verstaut wurde … ;-)

Keine Kommentare »

Freizeitbeschäftigung, Teil 2 – Im Advent

19.02.14 (Kinder, Tipps)

Die Advents- und Weihnachtszeit ist die schönste Zeit des ganzen Jahres – ich liebe diese ruhige, beinah-stressfreie Zeit und das erklärt auch, wieso sogar ich Lust darauf bekomme, Fenster- und Raumdekoration zu basteln :-) Doch die Frage aller Fragen ist natürlich: Was können denn Kinder, die noch nicht mal im Kindergartenalter sind, schon groß basteln? Ich sag es euch: JEDE MENGE!!! Was wir in den vergangenen zwei Jahren während der Adventszeit alles gebastelt und gewerkelt haben … Ich weiß schon, dass Weihnachten gerade erst rum ist, aber nach Weihnachten ist vor Weihnachten und ich bin mir sicher, dass ganz viele auch in diesem und den nächsten Jahren wieder nach Bastelideen für Kinder in der Weihnachtszeit schauen. Abgesehen davon können manche Techniken ja auch für andere Basteleien genutzt werden, z. B. für Fasching, Frühling und Ostern, Sommer, … Da müssen dann u. U. nur die Motive abgeändert werden :-)

Unser erstes „Kreativangebot“ war eine Lichterstadt, die wir nicht nur als Deko, sondern auch als Adventskalender für die Kinder nutzen. Praktischerweise konnten wir dabei 24 leere Gläser, die wir sonst zum Container hätten bringen müssen, wiederverwerten :-) Die Gläser haben wir mit Kleister eingepinselt und mit Transparentpapier beklebt. Nach dem Trocknen bekam jedes „Glashaus“ ein Dach sowie Türen und Fenster. In der Adventszeit wird in jedes Häuschen ein befülltes Säckchen gestellt, das nach dem Öffnen durch ein brennendes Teelicht ersetzt wird. So hat man am 24. Dezember eine wunderschöne leuchtende Stadt im Zimmer stehen.
Nachdem wir das Pinseln und Kleistern bei der Lichterstadt schon geübt hatten, konnten wir damit auch gleich weitermachen und bastelten Glitzersterne. Dazu wird Kleister angerührt und mit Glitzerpulver in beliebigen Farben vermischt. Den glitzernden Kleister durfte unser Großer dann auf den auf Tonpapier aufgemalten Sternen verschmieren – sowohl mit dem Pinsel als auch mit den Fingern! Ausgeschnitten hab ich die Sterne erst im Nachhinein, damit nicht so viel daneben gehen konnte.
Mit einer abgeänderten Form der Murmeltechnik gestalteten wir unser eigenes Transparentpapier, das wir anschließend verwendeten, um Transparentengel als Fensterdeko zu basteln. Für die Murmeltechnik braucht es nicht viel: Es reicht eine leere Cappuccino-Dose, Butterbrotpapier, Murmeln und natürlich Farben. Das Butterbrotpapier wird auf die Größe der Dose zugeschnitten und dann rundum an die Innenwand gelegt. Danach werden die Murmeln in eine Farbe getaucht, in die Dose gelegt und nun kann die geschlossene Dose nach Lust und Laune geschüttelt werden – hoch und runter, hin und her und ruckizucki hat man ein schön eingefärbtes Butterbrotpapier, das nach dem Trocknen weiter verarbeitet werden kann.
Die Idee zu der nächsten Bastelei kam mir, als ich meinen Kindern beim Spielen mit unserer Motorikschleife zugesehen habe. (Dabei werden Perlen über einen dicken Draht von einer Seite zur anderen geschoben. Die Drähte sind natürlich nicht einfach so gebogen, sondern mal spiralförmig oder serpentinenartig geformt, was die Feinmotorik der Kinder schult – sofern diese nicht genervt aufgeben, wenn es nicht sofort klappt ;-) ) Ich formte aus einem relativ festen Draht weihnachtliche Motive (Engel, Stern, Glocke, …) und die Kinder durften darauf Perlen fädeln. Zum Schluss musste der Draht nur noch von mir miteinander verdreht werden, dass keine Perle herunterfällt.
Um die ach so lange Zeit vor Weihnachten auch wirklich voll zu bekommen, widmeten wir uns außerdem noch dem Projekt „selbstgemachte Christbaumkugeln“. Neben Kunststoffkugeln, Acrylfarben und Dekobändchen braucht es eigentlich nur Fantasie und Kreativität. Zuerst grundierte ich die Kugeln, um sie dann zusammen mit den Kindern zu marmorieren oder zu bemalen. Abschließend erhielt jede Kugel eine Deko-Schleife und konnte aufgehängt werden.
Geteilte Freude ist doppelte Freude – deshalb beschlossen wir, unsere gebastelten Werke an unsere Gäste an Weihnachten zu verschenken. Da wir uns eigentlich nichts gegenseitig schenken, mussten es Nicht-Geschenke werden und sollten deshalb auch nicht verpackt werden. Dennoch wollten wir es uns nicht nehmen lassen, Geschenkanhänger an die Geschenke zu machen. Wir legten weihnachtliche Backformen auf weißen Fotokarton und die Kinder bemalten (mit Buntstiften) das Papier innerhalb der Förmchen nach Lust und Laune mit bunten Linien und Kreisen. Die Formen wurden von mir hinterher ausgeschnitten und an die Nicht-Geschenke gebunden.

Neben Bastelaktionen standen selbstverständlich auch so Dinge wie Plätzchen backen oder Lebkuchenhaus verzieren auf dem Programm in der Adventszeit – so wie sich das gehört :-) Nein, man muss natürlich nicht alles mitmachen, nur weil „man das halt so macht“, aber wir hatten halt Lust darauf!

Da unser Gebasteltes natürlich während der Weihnachtszeit auch hängt, haben wir auch Bilder von allem – leider war es mit den Fotos während der Entstehungsphase nicht ganz so einfach. Da war ich nämlich meistens damit beschäftigt, aufzupassen, dass die Kinder mit ihren verschmierten Händen am Tisch bleiben ;-) Aber die Fotos, die ich gemacht habe, will ich euch natürlich nicht vorenthalten!

Keine Kommentare »

Ja, ist denn schon Weihnachten, lieber Henry Lambertz?

15.10.13 (Allgemein, Tipps)


Ich bin ja echt ein Riesen-Fan der Advents- und Weihnachtszeit, doch als ich im September (oder war es gar schon im August) die ersten Lebkuchen, Schokoladen-Nikoläuse und Weihnachtsdeko entdeckt habe, bin ich – wie eigentlich jedes Jahr – ganz schön erschrocken! Denn das würde ja bedeuten, dass bald Weihnachten ist und ich ziemlich spät dran bin mit Plätzchen backen, Adventskalender packen, weihnachtlich dekorieren und Geschenke besorgen; schließlich kommt Weihnachten immer so überraschend … Mit einem Blick auf den Kalender stellte ich jedoch erstaunt fest, dass Weihnachten doch nicht so plötzlich vor der Türe steht, sondern dass man in der Tat eine gewisse Vorlaufzeit hat ;-)

Diese Vorlaufzeit erachten manche nicht für wichtig und das sind dann auch die, die am 24.12. kurz vor Ladenschluss bemerken, dass bald Heilig Abend ist; andere nutzen die Zeit, um unverzüglich mit dem Lebkuchenkauf und Plätzchen-Back-Marathon zu beginnen. Man mag es kaum glauben, aber im September kam das erste Kindergartenkind und hat selbstgebackene Plätzchen mitgebracht; die Lebkuchen, die wir etwa eine Woche vorher vom selben Kind bekommen haben, habe ich mich geweigert zu verteilen – und die bleiben auch auf jeden Fall bis St. Martin gut versteckt!

Und jetzt sitze ich hier auf dem Sofa und halte das Jubiläums-Paket von Lambertz in den Händen, das das Familienunternehmen aus Aachen anlässlich seines 325. Geburtstags zusammengestellt hat. Darin enthalten sind die leckersten Naschereien und süßesten Versuchungen und ich muss gestehen, dass Lebkuchen nicht nur in der Weihnachtszeit Saison haben, sondern vielleicht doch das ganze Jahr über :-) Einen kleinen Eindruck von den Köstlichkeiten, die in dem Jubiläums-Paket stecken, vermitteln euch die folgenden Bilder:

Lebkuchenkonfekt Petit Soleils & Lebkuchen-Mischung

 

 

 

Was man aus der bunten Mischung verschiedener Schoko- und Lebkuchenspezialitäten „Petits Soleils“ und 150 g feiner Lebkuchen alles machen kann.

 

 

 

 

Wir wünschen der Firma Lambertz zu ihrem Jubiläum …

Lebkuchenkonfekt Petit Soleils & Lebkuchen-Mischung

Lebkuchenkonfekt Petit Soleils & Lebkuchen-Mischung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben dem Lebkuchenkonfekt und der Lebkuchen-Mischung warten – wie man sieht – noch mehr tolle Produkte von Lambertz. Eine erlesene Vielfalt für Genießer bieten die Premium-Produkte „12 Köstlichkeiten“ und „Florentiner“, doch auch Klassiker dürfen nicht fehlen. Den Lebkuchen-Klassiker (runde, braune Lebkuchen) und eine 200 g schwere Printen- und Lebkuchenmischung erhalten Sie mit dem Paket; außerdem finden Sie darin Butter-Spekulatius, ein feines Gebäck für große und kleine Schleckermäulchen, sowie die Aachener Domino-Mischung mit Vollmilch-, Zartbitter- und weißer Schokolade.

12 Köstlichkeiten Premium & Florentiner Premium

12 Köstlichkeiten Premium & Florentiner Premium

Lebkuchen, Domino, Printen- und Lebkuchenmischung & Butter-Spekulatius

Lebkuchen, Domino, Printen- und Lebkuchenmischung & Butter-Spekulatius

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Jahr 1688 wurde das Familienunternehmen in Aachen gegründet und bis heute ist es inhabergeführt. Die vielfältigen Leckereien der Marken Lambertz, Kinkartz, Weiss und Haeberlein-Metzger werden in Deutschland produziert, doch sie sind weltweit „in aller Munde“. Der Inhaber des Unternehmens, Dr. Hermann Bühlbecker, ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und engagiert sich seit vielen Jahren bei sozialen und gesellschaftlichen Projekten. Zum Beispiel gründete die Lambertz-Gruppe im Jahr 2009 zusammen mit dem Auswärtigen Amt Deutschlands und der Deutschen Botschaft Kabul die Afghanistan-Initiative. Diese bietet jungen Afghanen die Gelegenheit, eine Bäckerlehre zu absolvieren und nach erfolgreichem Abschluss erhalten sie eine finanzielle Starthilfe, um in ihrem Heimatland ein Geschäft aufzubauen. Außerdem unterstützt der Alleininhaber von Lambertz Elton John bei seinem Kampf gegen die Krankheit Aids. Die Elton John Aids Foundation wurde dieses Jahr 20 Jahre alt und alle Einnahmen der Lambertz-Gruppe im Jahr 2013 gehen an die Aids-Hilfe Afrika. Na, wenn das mal kein guter Grund ist, schnell noch ein paar Lebkuchen, Spekulatius oder sonstige Leckereien zu kaufen ;-) Wie wäre es mit dem oben bereits präsentierten Jubiläums-Paket, das ihr auf www.lambertz-shop.de/Jubi bestellen könnt? Zur Feier des Jubiläums erhalten Sie auf den regulären Preis noch einen kleinen Nachlass im Wert von 3+2+5 (=10) Prozent. Aber natürlich warten dort auch noch viele weitere tolle Angebote für kleine Naschkatzen! Und wer noch mehr über das Unternehmen und seine Tätigkeiten (z. B. die Lambertz Monday Night Party oder den Lambertz-Kalender mit Models zum Anbeißen) erfahren will, kann seine Neugier auf www.lambertz.de oder www.facebook.com/Lambertz.Gruppe befriedigen. Viel Spaß!

Zum Schluss haben wir noch ein kleines Schmankerl für euch, wozu die vielen Gaumenfreuden sich noch eignen ;-)
Alle Eltern kennen diese Abende, an denen ihre Kleinen einfach nicht dafür zu begeistern sind, den Weg ins Bett anzutreten. Dafür haben wir DIE Lösung – vielleicht auch bald in Videoversion, wenn wir mal im richtigen Moment die Kamera zur Hand haben! Legt doch mal eine kleine Betthupferl-Spur aus Lebkuchen oder Butter-Spekulatius vom Wohnzimmer bis ins Kinderbett und schaut, was passiert … ;-)

Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash

Keine Kommentare »