Die Einladungskarten zur Hochzeit

So eine Hochzeitseinladung soll natürlich schön und elegant und edel und eben nach was Besonderem aussehen, doch eigentlich braucht man sie, um die geladenen Gäste über ein paar organisatorische Dinge zu informieren. Da sich Mütter und Schwestern gerne dazu bereit erklären, tatkräftig zu unterstützen, ist die Gestaltung der Karten oftmals gar nicht so schwierig. Wenn man sie selbst basteln will, dann ist das zwar zeitintensiv, aber die richtige Arbeit fängt erst an, wenn diese fertig sind.

An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei meiner Mama, die mir beim Gestalten der Karten wirklich sehr geholfen hat! Wir waren nur ein paar Abende daran gesessen :-) Vielen lieben Dank dafür!

Doch jetzt zur eigentlichen Arbeit … Was muss in der Einladung stehen?

1. Wer ist eingeladen?
2. Wer lädt ein?
3. Warum wird eingeladen?
4. Welchen Termin sollen sich die Gäste freihalten?
5. Wann sollen die Eingeladenen kommen?
6. Wohin sollen sie kommen?
7. Was erwartet die Geladenen bei der Feier?
8.  Wohin mit den Kindern der Familienangehörigen und Freunde?
9. Bei wem sollen Spiele angemeldet werden?
10. Bis wann müssen die Gäste zu- bzw. absagen?
11. Bei wem sollen sie das melden?

Einige Fragen lassen sich recht schnell beantworten, bei anderen müssen dann erst noch verschiedene Überlegungen und Botengänge angestellt werden. Ich komme hier erstmal zu den einfachen Fragen …

Zu Frage 1:
Der Name des Eingeladenen ist auf den Briefumschlag zu schreiben. Falls ihr die Karten verschickt, dann sorgt dafür, rechtzeitig die Adressen in Erfahrung bringen. Außerdem solltet ihr den Empfänger in der Karte auch direkt ansprechen (Liebe/r …). Es wirkt persönlicher, wenn ihr den Namen handschriftlich in die Einladung schreibt, doch das ist natürlich kein Muss!

Zu Frage 2:
Die meisten Leute wissen, wie sie heißen, deshalb kann man diesen Punkt relativ schnell abhaken. Im Vollrausch kann man den unter Umständen vielleicht mal vergessen, doch das Erinnerungsvermögen kommt hoffentlich irgendwann wieder ;-) Auf der Vorderseite der Einladungskarte darf der Name gern gedruckt sein … Als Unterschrift macht es sich jedoch sehr gut, wenn diese handschriftlich darunter gesetzt wird – das wirkt gleich nochmal einladender und ansprechender!

Zu Frage 3:
Wenn euch der Grund des Feierns entfallen ist oder ihr meint, dass das kein Grund zum Feiern ist, braucht ihr euch über die noch folgenden Fragen keine Gedanken mehr machen … Dann solltet ihr aber besser auch keine Einladungen verschicken :-)

Zu Frage 4:
Zum Glück wurde die Terminfrage schon im Vorfeld geklärt, weshalb ich dazu  hier nichts mehr schreiben muss. Wer zu einem Termin kurz nach dem Jahreswechsel einlädt, sollte darauf achten, das richtige Jahr in die Einladung zu schreiben – die meisten Leute sind zwar in der glücklichen Lage zu denken, aber es könnte auch ein paar Ausnahmen geben, die die Karte entsorgen mit dem Vermerk „war ja schon“.

Zu Frage 10:
Es ist wichtig, dass ein Anmeldeschluss angegeben ist, bis wann die Gäste zu- bzw. absagen sollen, denn manche Dinge wie zum Beispiel Verpflegung, Sitzordnung, … können erst dann richtig geplant werden.
In der Regel kann man sich auf folgende Dinge verlassen: Wer zusagt, kommt zur Feier! – Wer absagt, kommt nicht zur Feier! Klingt eigentlich recht einleuchtend … Leute, die weder zu- noch absagen, plant man besser mal mit ein, denn vielleicht haben sie die Einladung nicht erhalten. Könnte ja sein, dass jemand nur noch ab und zu in Kitzingen zu Hause vorbeischaut und die Post dann nicht in die Hand gedrückt bekommt :-) Wenn ihr diese Vermutung habt, dann meldet euch bei demjenigen doch nochmals und ladet ihn telefonisch ein.
Sollten sich ein paar andere, die sicher eine Karte gekriegt haben, auch nicht melden, dann könnt ihr entweder nachfragen oder einfach davon ausgehen, dass sie kommen – man kennt ja seine Pappenheimer … Doch in den meisten Fällen klappt das mit dem Rückmelden aber ganz gut, aus einem fast schon egoistischem Grund: Wenn man selbst feiert, will man schließlich auch, dass die eingeladenen Gäste Bescheid sagen.

Zu Frage 11:
Damit die Gäste Bescheid geben können, ist es geschickt, die Telefonnummern beider Partner anzugeben. Damit steigt die Chance, dass sich die Gäste zurückmelden. Wir haben zusätzlich eine Email-Adresse eingerichtet, was sich auch als sehr praktisch erwiesen hat, da wir nur schwer telefonisch erreichbar sind.

Wer beim Lesen gut aufgepasst hat, wird festgestellt haben, dass einige Fragen noch unbeantwortet sind. Das hat den einfachen Grund, dass sich hinter diesen Fragen längere Geschichten verstecken und diese besser in einem extra Artikel untergebracht sind.

2 Kommentare

  1. Tja Tommy, wir haben sie schon gesehen!!! Ne,hast recht, im Netz sollten auch ein paar Fotos von diesem schönen Tag drinnen sein.

    @ Nina: Die Tipps sind wieder mal klasse. Wenn ich nicht schon geheiratet hätte, würde ich die glatt befolgen ;-)

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.