Wann sollen die Eingeladenen kommen? Wohin sollen sie kommen? (Teil 2)

Die Standesamtliche Trauung war eher ein notwendiges Übel … Wir hätten uns auch mit der Kirchlichen Trauung zufrieden gegeben, doch dann wären wir ja nicht „Mann und Frau“ geworden, sondern geblieben, was wir vorher waren :-)
Bei der Kirchlichen Trauung gestaltete sich das Ganze ein wenig einfacher … Wir wollten gerne, dass unser Dekanatsjugendpfarrer Uwe Rasp aus Obernbreit die Trauung vornimmt und haben dann auch beschlossen, in Obernbreit zu heiraten. Wer sich außerhalb seiner Heimatgemeinde trauen lassen möchte, muss den örtlichen Pfarrer um Erlaubnis fragen. Das haben wir ganz brav getan und dann einen Termin zum Traugespräch mit dem Pfarrer unseres Vertrauens ausgemacht. Unterlagen muss man zu diesem ersten Gespräch keine mitbringen; es ist allerdings von Vorteil, wenn man ein paar Daten zur eigenen Person im Kopf hat ;-) Der Pfarrer will nämlich beispielsweise wissen, wie man jetzt und zukünftig heißt, welche Konfession man hat und wann und wo man geboren, getauft und konfirmiert wurde. Bei dem Gespräch werden auch die ersten Vorstellungen zum Ablauf des Gottesdienstes abgesprochen und einige Absprachen getroffen (Wer kümmert sich um den Blumenschmuck? Soll der Ringwechsel in der Kirche stattfinden oder war dieser schon bei der Standesamtlichen Trauung? Soll eine Band spielen? Wer übernimmt die Fürbitten? Gibt es eine Traukerze? Soll das Brautpaar gefragt werden, ob es sich heiraten will oder sprechen beide Partner ein Traubekenntnis? Woher kommen die Ringe?). Zum Schluss nennt man dem Pfarrer seine gewünschte Uhrzeit (hier: 14.00 Uhr) und schon steht der Termin für die Kirchliche Trauung: Samstag, 27. Juni 2009 – 14.00 Uhr – Obernbreit

Wie wird die Zeit zwischen Standesamtlicher und Kirchlicher Trauung genutzt? Es gibt die Möglichkeit, die bereits versammelten Gäste nochmals nach Hause zu schicken oder sie zum Essen mitzunehmen. Es bietet sich eine Art Frühstücksbuffett oder Brunch an, denn dafür können zwei Stunden gut genutzt werden. Sinn macht es, sich einen dem Standesamt oder der Kirche nahe gelegenen Frühstücksort zu suchen, z. B. den Grammetbauers BäckTro, der nur zwei Minuten vom Kitzinger Rathaus entfernt ist. Selbst bei strömendem Regen kann man dort fast trocken ankommen :-) So eine Standesamtliche Trauung dauert etwa 20 – 30 Minuten – doch sollte das Brautpaar auch noch ein wenig Zeit für eventuelle Überraschungen im Anschluss an die Trauung im Rathaus einplanen. Da die Glücklichen meist nicht wissen, wie viele Leute sie überraschen möchten, kann man da großzügig nochmals 20 – 3o Minuten einplanen, weshalb wir das Buffett auf 12.00 Uhr bestellt haben. Wenn man dann ein wenig zu früh zum Essen kommt, wäre es sinnvoll, dem Personal noch ein wenig Zeit zu lassen und sich nicht sofort auf das, was schon steht, zu stürzen. Bis alle Gäste sich versammelt und einen Sitzplatz gefunden haben, ist das Essen sicher auch fertig und es kann auf das Wohl des Brautpaares angestoßen werden!
Ergebnis: Frühstücksbuffett im BäckTro Kitzingen – ca. 12.00 Uhr

Nun bleibt noch eine Frage zu klären: Wohin mit den 120 Gästen, die zum Kaffee und Abendessen eingeladen sind? Gastwirtschaft, Gemeindehaus, Open-Air-Feier …
Eine Feier im Freien ist zwar sicherlich schön, doch das kann leicht ins Wasser fallen – schönes Wetter kann man leider nicht buchen … Eine Gastwirtschaft bzw. ein Restaurant entsprach nicht unseren Vorstellungen, zudem haben wir keines mit entsprechend großem Saal gefunden … So sind wir dann am Ende wieder bei dem Ort, den wir als erstes in Erwägung gezogen haben, gelandet: dem Paul-Eber-Haus in Kitzingen. So mussten zwar die Gäste erst nach Obernbreit und dann wieder nach Kitzingen fahren, doch es ist ja glücklicherweise nicht so, dass es 10 Stunden dauert, bis man von Obernbreit nach Kitzingen gefahren ist. Die Kirchliche Trauung dauert ca. 45 – 60 Minuten, anschließend erwarten die Frischvermählten wieder ein paar Überraschungen und viiiiiiiiele Gratulanten. Dafür muss man schon 30 – 45 Minuten einplanen, wenn die Kirche voll ist. Nun rechnet man noch die Zeit dazu, die man braucht, um die Wegstrecke zurückzulegen und schon hat man die Zeit, zu der das Kaffee- und Kuchenbuffett eröffnet wird: Paul-Eber-Haus Kitzingen – ca. 16.00 Uhr

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