Oh, das muss ja auch noch gemacht werden!!!

Wenn man so ein, zwei Monate vor der Hochzeit dann den ganzen Tag in Gedanken durchgeht, fallen einem noch so ein paar Dinge auf, die man vielleicht zwar schon notiert, aber noch nicht erledigt hat. So ging es auch uns …

„Die Leute kommen in den Saal zum Kaffee und setzen sich.“ Wohin? Auf welche Plätze? Gibt es Tischkarten? Setzt sich jeder dahin, wo er lustig ist?
Nachdem wir schon Probleme damit hatten, 20 Familienangehörige so zu setzen, dass jeder zufrieden ist, haben wir gedacht, wir sparen uns diese Arbeit und es darf sich jeder einen Platz frei wählen. Wir haben ein paar Plätze mehr gedeckt, so dass es auch nicht tragisch war, wenn jemand etwas später gekommen ist und dann doch noch bei seinen Freunden, Bekannten, … sitzen wollte. Es konnte ja zwischendrin zur Not ein Platz freigehalten werden. Für die Familie gab es dann auch schicke Tischkarten:

„Wer deckt eigentlich den Kaffeetisch und stellt die Tische und wann?“ Es bietet sich an, den Saal schon am Tag vorher zu richten. Das ging bei uns auch problemlos, denn das Paul-Eber-Haus war am Freitag nicht belegt. Dank eines Familienrundrufes mussten wir die Arbeit auch nicht alleine machen :-) Mit Hilfe von Eltern und Schwestern haben wir die Tische ruckzuck gestellt, dekoriert und für Kaffee & Kuchen gedeckt. Da wir den „Großeinkauf“ – Tischdecken, Servietten, Kaffee, Milch, Kaffeemilch, Zucker, Tee, Säfte und Obst für Cocktails, Trinkhalme, Teelichte, Alufolie, Kuchenteller, Klopapier, … – schon am Tag vorher erledigt hatten, haben wir am Freitag nur noch das Vergessene nachgekauft, was dann ja nicht mehr viel Arbeit war. Auf die Tische kamen auch natürlich auch unsere Menükarten, damit auch jeder Gast wusste, was es zum Essen geben würde:

Auch die Kuchen haben wir uns schon am Freitag vorbeibringen lassen, sofern das ging und haben das Kuchenbuffett schon ziemlich aufgebaut, so dass unser „Serviceteam“ am Samstag damit nicht soviel Arbeit hat. Wir haben die Sektgläser bereitgestellt für den Sektempfang nach dem Traugottesdienst, die Cocktailbar aufgebaut und zwischendurch den Wein abgeholt und die Getränkelieferung in Empfang genommen.
In der Küche haben wir noch eine TO DO – Liste für unser Service-Team aufgehängt, damit jeder weiß, wann was zu tun ist und das hat sich auch wirklich bewährt und ich kann eine solche Liste jedem empfehlen, denn es ist schon einiges, was da an Arbeiten anfällt – das kann man sich fast nicht merken!

Serviceteam-Liste

An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei unseren fleißigen Helfern, die ihre Arbeit wirklich toll gemacht und uns sehr entlastet haben!!!

Währenddessen konnte unsere 3-Mann/Frau-Band auch schon aufbauen und alles einstellen, damit es am Hochzeitstag direkt nach dem Einstöpseln der Instrumente losgehen konnte.

„Standesamt, Brunch, Sektempfang, Kaffee & Kuchen, Musik, Cocktailbar, Abendessen – alles soweit fertig! Müssen wir für den Gottesdienst noch was machen?“ JAAAAAA!!!

Eine Traukerze wollten wir haben – wem gibt man diese Aufgabe? Natürlich jemandem, der besonders kreativ ist und das demnach auch gut kann! In unserem Fall durfte das meine große Schwester machen, die uns auch eine wunderschöne Kerze gezaubert hat! Die Fürbitten haben wir an EJ-Mitarbeiterinnen abgegeben; schließlich haben sie darin Erfahrung und da konnten wir uns sicher sein, dass etwas Schönes dabei herauskommt!

„Wie kommt der Blumenschmuck in die Kirche?“ In der Regel kontaktiert man die Person, die einen Schlüssel zur Kirche hat, fährt den Blumenschmuck in die Kirche und stellt ihn auf bzw. befestigt ihn dort. Wir haben das so ähnlich gemacht. Wir haben dafür gesorgt, dass die Kirche offen ist, wenn meine Tante den Blumenschmuck dorthin bringen will – und das hat auch sehr gut geklappt!

„Wir müssen ja die Liedblätter mit dem Gottesdienst-Ablauf  auch noch nach Obernbreit bringen!“ Stimmt! Doch das war nicht so ein großer Act. Wenn der Gottesdienst mit den Liedern erstmal fertig geschrieben, kopiert und gefaltet ist, dann ist das eigentlich nur noch eine kleine Sache von vielleicht 20 Minuten – und da ist die Fahrt schon mitgerechnet :-)

Liedblatt Godi

„Wer verteilt die Süßigkeiten an die Kinder vom Kindergarten und an die Jungscharler, die sich sicher etwas Tolles ausgedacht haben zu unserer Hochzeit?“ Keine wesentlich schwierige Frage und auch keine schwierige Aufgabe – man muss bloß daran denken, wenn man in einem sozialen Beruf arbeitet und sich ehrenamtlich einbringt.

Wenn nun diese letzten Kleinigkeiten noch getan sind, dann kann der große Tag auch wirklich kommen!!! Mit einer guten Organisation hat man an der Hochzeit meist immer noch genug zu tun, denn es soll ja alles glatt laufen und so funktionieren, wie man es sich vorstellt. Das kann man nur abschalten, indem man sich die Hochzeit planen lässt – aber wer will sich schon an seiner eigenen Hochzeit hinsetzen und nichts tun außer sich feiern lassen ;-)

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