Hochzeitsreise – Tag 3

An den ersten beiden Tagen unserer Flussreise waren wir uns noch einig, dass wir nicht wie alle anderen Schiffsgäste ständig mit Fotoapparat und Filmkamera rumlaufen wollten.
Das änderte sich am 3. Tag, den 15. August 2010 – Wir machten das Fotografieren zu unserer neuen Lieblingsbeschäftigung :-)

Da wir erst gegen Mittag Esztergom in Ungarn erreichen sollten, genossen wir es, auszuschlafen und uns nicht wecken zu lassen. Wie an allen noch folgenden Tagen beschäftigten uns während des Frühstücksbuffets dann diese Überlegungen: „Welches Hauptgericht lasse ich mir servieren (mit oder ohne Fleisch)?“ bzw. „Welchen Gang beim Mittag- und Abendessen kann ich auslassen?“

Nach dem Frühstück zog es uns wieder auf das Sonnendeck, denn wir hatten ja herrliches Wetter und während ich meine Rätselzeitschriften durcharbeitete und Ingo in der Sonne döste, testete ich die Temperatur des Swimmingpools bei einem „Fußbad“. Zum Schwimmen war das Wasser eindeutig zu kalt!!!

In Esztergom durften eigentlich nur die Gäste von Bord, die den Ausflug zum Donauknie gebucht hatten. Da wir jedoch schon zum Mittagessen ankamen, nutzten wir die Zeit für einen Land-Spaziergang zur Kathedrale, bis das Schiff wieder weiterfahren sollte.

In Budapest kamen wir planmäßig gegen 17.30 Uhr an. Da die Zeit nicht ausreichte, um eine Stadtbesichtigung mit dem „Hop on – Hop off“ – Bus zu machen, flanierten wir an der Uferpromenade und machten allerlei hübsche Fotos von sehenswerten Gebäuden wie z. B. dem Burger King in der Fußgängerzone :-) Daneben schossen wir auch noch Fotos vom Gellert-Hotel, der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität, der Markthalle, dem Parlamentsgebäude sowie von der Fischerbastei und dem Burgpalast auf dem Burgberg.

Nach dem Abendessen machten wir uns startklar für unseren ersten Ausflug: Budapester Lichterfahrt! Ein Bus kutschierte uns durch ganz Budapest und die Ausflugsleitung erzählte uns allerhand zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Die Fahrt endete auf dem Burgberg, wo wir Gelegenheit hatten, Budapest bei Nacht anzusehen und zu fotografieren. Um auch den beleuchteten Burgberg mitnehmen zu können, machte Ingo noch ein wunderschönes Postkarten-Foto, nachdem wir zurückgekehrt sind – und das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten …

Das Highlight für diesen Tag sollte das jedoch nicht gewesen sein! Es kam noch der Mitternachts-Snack, den Ingo heute mal testen wollte. Für den kleinen Hunger am Abend hatte die Küche sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sandkuchen mit Schinkenwürfeln! Eigentlich hätte ich den probieren müssen, aber so schwanger, dass ich das gewollt hätte, war und bin ich zum Glück nicht :-)

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