Hochzeitsreise – Tag 6

Mittwoch, 18. August 2010 – Zeitumstellung auf Sommerzeit :-)
Ab heute befanden wir uns in einer neuen Zeitzone; die Uhren wurden eine Stunde vorgestellt. Was das heißt, brauch ich nicht extra zu erwähnen, aber ich tu es trotzdem :-) Uns wurde eine Stunde unserer wertvollen Zeit geklaut – und das auch noch nachts, d. h. wir  hatten eine Stunde weniger Zeit zum Schlafen!!!
Glücklicherweise standen am Tag weder Ausflüge noch Landgänge auf dem Programm und wir mussten nicht zeitig aufstehen. Das mit dem Landgang wäre auch etwas schwierig gewesen, denn wir befuhren die Kataraktenstrecke und passierten das „Eiserne Tor“, was für uns Schiffsreisende unseren 1. Flusstag bedeutete …

Um uns den Tag zu verkürzen, hatte sich die Schiffscrew ein paar Aktionen einfallen lassen: So gab es vor dem Mittagessen ein „lustiges“ Spiel auf dem Sonnendeck, nach dem Nachmittagskaffee einen Film über Bulgarien und am Abend erwartete uns ein Piraten-Abendessen. Den Abend gestaltete nicht allein das Duo Sofia, sondern wir bekamen das Vergnügen den Klängen des smarten Entertainers Julian Berg zu lauschen.

Das mit dem lustigen Spiel beobachteten wir lieber aus einiger Entfernung – nicht, dass jemand auf die Idee gekommen wäre, uns zum Mitmachen animieren zu wollen! Die Mitspieler hatten drei Ringe, die sie aus einer bestimmten Entfernung auf einen Stecken werfen mussten. Wer getroffen hat, bekam ein Glas Schnaps – lustig, oder? :-) Wir haben uns an diesem Vormittag die Zeit mit ein paar anderen lustigen Spielen vertrieben. Schließlich bestellten wir extra für unsere lange Reise ein paar 2-Personen-Spiele und die wollten auch getestet werden: Cathedral, Quixo, Pylos, Quarto und Quoridor – wir hatten die Qual der Wahl! Um uns für die nächsten Tage noch ein paar Highlights zu gönnen, beschränkten wir uns an diesem Tag auf zwei neue Spiele …

Den Nachmittagsfilm über Bulgarien ließen wir glaub ich aus, zumindest können wir uns nicht mehr bewusst daran erinnern, was aber auch nichts heißen muss. Doch dank meiner Aufzeichnungen weiß ich noch, dass wir den Flusstag dafür genutzt haben, unsere bisher geschossenen Bilder in Ordner zu sortieren und teilweise zu beschriften, damit wir im Nachhinein noch etwas zu den Bildern sagen können.

Beim „piratischen“ Abendessen fanden wir den Speisesaal in geordnetem Chaos vor und die Kellner waren – fast möchte man sagen – ein wenig ungehobelt, aber was will man von einer Piratencrew auch anderes erwarten?! Wir wurden an dem Abend nicht mal bedient, sondern mussten aufstehen, um uns unser Essen selbst zu holen!!! Abgesehen von der Schlange, die da am Buffett stand, war das eines der besten Abendessen an Bord – und das nicht nur deshalb, weil wir selbst entscheiden durften, was und wieviel wir essen wollten :-)

Die „Oldies und Hits im besten Mix“ hörten wir uns so nebenbei an, während wir an einem der hintersten Tische der Panoramabar unserer Lieblingsbeschäftigung – dem Spielen – nachgingen. Damit uns dennoch nichts entging, wurde der Auftritt auf einem Flachbildschirm übertragen.

Mein Highlight für diesen Tag hätte ich gerne auf einem Foto festgehalten, doch leider war grad keiner griffbereit :-( In Rumänien … oder war es doch Serbien … ich weiß nicht mehr, an welcher Uferseite es war … jedenfalls gibt es dort Leute, die mit ihren Kühen spazieren gehen, so wie man es hier bei uns mit Hunden kennt, und diese ans Donau-Ufer zum Tränken führen … Interessant, was man auf einer Bildungsreise so alles erfahren kann!

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