Hochzeitsreise – Tag 16/17

Heute war kein schöner Tag!
Regen, Regen, Wind – und nicht zu vergessen: Regen! Deutschland, wir kommen!!!
Außerdem ging die Schiffsreise dramatisch dem Ende entgegen. Die letzten Stopps hatten wir in Österreich: einmal in Dürnstein und einmal in Melk. Aber keine Sorge, es gab schon auch angenehme Momente, z. B. beim Frühstücksbuffett, als der Kellner (nicht unser Tischkellner) mich fortwährend mit „Bellamissima“ angeredet hat – das hört eine Frau doch gerne :-)

Dürnstein ist kein besonders großer Ort und im Prinzip hielten wir dort nur, weil dort der Ausflug zu den Schönheiten der Wachau stattfand. Wir fanden, wir sind Schönheiten genug und verbrachten unsere Zeit lieber damit, den riesigen Ort zu erkunden ;-) In Dürnstein gibt es eine wundervolle Burgruine, zu der ich natürlich musste – Ruinen sind so quasi das Schönste, das es gibt! Also suchten wir uns einen Aufstieg und wurden natürlich auch fündig. „Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg“ – so ist das nun mal! Der Weg, wenn man ihn so bezeichnen will, ging mitten durch den Wald und war sehr uneben und steinig. Gut, dass oben ein Schild stand, das uns darauf hinwies, dass das der schwierige Aufstieg war ;-) Vom Berg hinunter wählten wir dann den leichten Weg. Allerdings wäre ich lieber wieder durch den Wald gestolpert, als den geschotterten, relativ steilen Weg bergab zu nehmen. Der Weg punktete nur damit, dass es neben uns keinen Abhang runter ging …

In Melk hielten wir auch noch an. Dort besichtigten wir die Altstadt und den Teil der Stiftskirche, der für alle ohne Führung zugänglich war. Auf die Führung hatten wir keine Lust mehr – davon hatten wir in den letzten zwei Wochen grad mehr als genug.

Gegen Spätnachmittag fuhr das Schiff weiter der Heimat entgegen und es wurde der 2. Teil des Films von unserer Reise vorgeführt. Wir waren uns einig, dass der Film zwar schön, aber keine 50 Euro wert sei und haben daher nur unsere eigenen Fotos und Filme als Anschauungsmaterial, aber unserem Tagebuch nach ist das glaub ich auch ausreichend.

„Noch einmal ertönt der fröhliche Bordwecker“ stand auf unserem letzten Tagesplan vom 29. August 2010. Gegen halb neun erreichten wir Passau. Dort vertrieben wir uns die Zeit mit einem ausgiebigen Spaziergang und Kaffee trinken – schließlich haben wir das während unserer Schiffsreise nicht machen können – und am Nachmittag fuhr unser Zug nach Hause.

Was für ein Glück!!! Zwei Wochen Urlaub können wirklich anstrengend sein und zu Hause ist es doch am schönsten :-)

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