So feiert man heute Geburtstag!

Ein paar Eindrücke aus dem ersten Lebensjahr unseres ersten Kükens haben wir hier in bildlicher und schriftlicher Form ja nun weitergegeben – es gäbe natürlich noch weit mehr zu berichten, aber das würde vermutlich den Rahmen unserer Homepage sprengen :-) Wie bei allen Festen und Feiern im vergangenen Jahr wusste unser Kleiner auch an seinem Geburtstag nicht so recht, was der ganze Rummel eigentlich soll: „Die Mama trällert schon beim Wecken Lieder, gefrühstückt wird im Schlafanzug, es gibt Kuchen mit einer Kerze, komische Papierfetzen liegen auf dem Tisch, die ganze Verwandtschaft kommt zu Besuch und es gibt jede Menge Sachen zum Auspacken, mit denen man spielen kann – aber was auch immer das zu bedeuten hat, es war auf jeden Fall ein schöner Tag!“ Auch wenn so ein Zwerg noch gar nicht weiß, was ein Geburtstag ist und warum man da so ein Trara macht, haben wir ihn natürlich gebührend

Mit der EJ on Tour

Lange Jahre waren wir bei der Evangelischen Jugend im Dekanat Kitzingen als ehrenamtliche Mitarbeiter tätig und haben unser Bestes gegeben, Kinder und Jugendliche für ein Leben als Christen zu begeistern (was uns hoffentlich auch ein Stück weit gelungen ist). Gremienarbeit und Mitarbeiterbildung sowie Freizeiten und zahlreiche andere Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche  standen auf unserem Programm, wenn wir nicht gerade auf der Arbeit waren und Langeweile hatten :-) Unser Ältester (15 Monate) kam noch in den Genuss der „Herbst-Saison“, in der wir fast mehr unterwegs als zu Hause waren. Als Mama fand ich es gar nicht mal so schön, dem Kleinen das alles zuzumuten; als EJlerin wollt ich mich aber auch noch nicht überall zurückziehen. Zum Glück hat Ingo mit der EJ schon ein paar Jahre vor mir abgeschlossen und konnte sich dann ausnahmslos unserem Nachwuchs widmen auf unseren Kurz-Familienfreizeiten, sprich Wochenendveranstaltungen. Der Kleine hatte allerdings auch nie einen Grund sich

Die Geschichte vom Milch-Kaspar

Der Kaspar*, der war kerngesund Ein dicker Bub und kugelrund Er hatte Backen, rot und frisch Die Milch, die trank er hübsch bei Tisch Doch einmal fing er an zu schrei’n: „Ich trinke keine Milch mehr – nein!“ Na ja, ganz so ist es bei uns nicht abgelaufen. Zum einen konnte unser Zwerg sich zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich ausdrücken und in Worte fassen, was er will, und zum anderen war es eher die Mama, die gesagt hat: „Du kriegst jetzt keine Milch mehr, nein!“ Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, ein Baby an „feste“ Nahrung (= Brei, besonders fest…) zu gewöhnen, denn man kann sich ja schließlich nicht sein Leben lang von Milch ernähren, v.a. dann nicht, wenn man noch wachsen will. In Sachen Beikost sind sich Hebammen, Kinderärzte und Elternratgeber auch überraschend einig: Etwa ab dem sechsten Monat sollte man mit dem Abstillen beginnen und die Milchmahlzeit am Mittag

Taufe 1.0

Als Mitglieder der evangelischen Kirche, in der wir uns gut aufgehoben fühlen, war es für uns gar keine Frage, ob wir unser Küken taufen lassen und unter den Schutz und Segen Gottes stellen. Es musste nur geklärt werden, wann, wo und in welchem Rahmen wir das Fest feiern wollen, bei dem der Kleine in unsere christliche Gemeinschaft aufgenommen werden sollte. Nachdem wir 2009 schon geübt haben, in großem Rahmen mit 120 – 150 Leuten zu feiern, war es uns ein Leichtes, eine Tauffeier mit nur einem Viertel oder einem Drittel der Gäste auf die Beine zu stellen. Wir haben festgestellt, dass es sich anbietet, in dieser Reihenfolge vorzugehen :-) 1. Taufgespräch mit dem zuständigen Pfarrer Vor dem Taufgespräch macht es natürlich Sinn, schon ein paar Gedanken an den Taufgottesdienst verschwendet zu haben: Wer übernimmt das Patenamt? Welche Termine sind möglich bzw. gehen überhaupt nicht? Gibt es Wünsche und Anregungen, die

Spielend lernen

„Spielen ist nicht nur etwas für Kinder und auch nicht einfach nur ein Zeitvertreib, sondern eine Leidenschaft, die einen – einmal gepackt – nicht mehr so schnell loslässt!“ Das sag ich gerne zu Leuten, die nur verständnislos den Kopf schütteln, wenn sie hören, dass man zu Spieletreffs geht und dort Brett- und Kartenspiele mit Freunden spielt. Viele denken bei dem Wörtchen „spielen“ automatisch an Kinder, die miteinander in der Bau-Ecke Türme bauen, sich in der Puppen-Ecke verkleiden oder gemeinsam am Tisch Memory spielen. Natürlich ist es eine Tatsache, dass  es mehr Kinder als Erwachsene gibt, die beim Spielen beobachtet werden können. Schließlich ist es so etwas wie der Beruf eines Kindes zu spielen, denn gerade durch das Spielen erwerben Kinder ganz viele Fähigkeiten, die sie brauchen, um den Alltag in unserer Gesellschaft meistern zu können. Von Anfang an trainieren Babys ihre Fertigkeiten in verschiedenen Kompetenzbereichen (sozial, emotional, sprachlich, kognitiv, motorisch,