Erstausstattung für das 2. Kind

Man sollte meinen, dass im Hausstand einer Familie, die bereits ein Kind hat, alles vorhanden ist, was man für das Leben mit einem Säugling braucht … Das ist auch (fast) richtig! Von Spielzeug über Kleidung bis hin zum Mobiliar müsste in der Tat alles da sein – sofern man sich nicht alles nur geliehen hat :-) Und dennoch gibt es Dinge, die eine Familie mit zwei kleinen Kindern sinnvollerweise anschaffen sollte.

Musstet ihr schon einmal nachts ein schreiendes Baby im selben Zimmer wickeln und/oder ausziehen, in dem auch das große Geschwisterchen liegt und schläft (oder zumindest schlafen sollte), nur weil da der Wickeltisch ist? Oder habt ihr schon mal versucht, zwei Kinderwägen gleichzeitig zu schieben bzw. mit einem Geschwisterkinderwagen durch die Eingangsschranke oder Kasse im Supermarkt zu kommen? Kannst du in aller Ruhe den Raum verlassen (um z.B. auf Toilette zu gehen), während das Baby auf seiner Krabbeldecke liegt, neben der das ältere Kind seine Türmchen aufbaut und wieder einstürzen lässt? Willst du den Säugling so lange schreien lassen, bis der „Große“ wach ist und über das Babyfon Alarm schlägt?
Über diese und ähnliche Fragen haben wir uns lange keine Gedanken gemacht – bis die Geburt des kleinen Zwockels dann kurz bevor stand und wir haben Lösungen gesucht und gefunden, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten – für den Fall, dass jemand in ähnlich geringem Abstand mehr als ein Kind bekommt!

Von Vorteil ist es, eine zweite Wickelstation zu haben – entweder in Form einer Bade-Wickel-Kombination im Badezimmer oder einer Wickelauflage außerhalb des Kinderzimmers. Da unsere Bäder nicht genug Platz bieten für eine Bade-Wickel-Kombi haben wir nun auf unserer Waschmaschine eine Wickelauflage. Diese Wickelstation nutzen wir in den seltensten Fällen zum Wickeln, denn das Bad liegt quasi fast neben dem Kinderzimmer und das Geschrei im Bad würde unseren Großen vermutlich genauso beim Schlafen stören als wenn wir im Kinderzimmer stehen würden. Allerdings hat sich die Waschmaschinen-Wickel-Kombi bei uns dennoch schon bewährt, um Kinder darauf „abzulegen“, wenn ich im Bad mal wieder länger brauche, um mich fertig zu machen :-) Zum Wickeln in der Nacht, zur Mittagsschlafzeit und dann, wenn ich zu faul bin, nach oben zu gehen, haben wir nun eine dritte Wickelstation … mit Sofa und Wickeltasche – wirklich sehr praktisch!

Mehrere Stationen sollte es auch zum Ablegen des Babys geben, damit man – egal, in welchem Stockwerk oder Raum man sich aufhält – eine Möglichkeit hat, den Zwerg hinzulegen, um beide Hände frei zu haben und er trotzdem gut und sicher liegt und nicht der Gefahr ausgesetzt ist, dass ein anderes Kind eventuell über ihn stolpert oder auf ihn tritt oder oder oder. Wir haben deshalb sowohl den Laufstall als auch das Reisebett im Haus verteilt und diese beiden Liegeflächen nutzen wir fast so häufig wie die Wickeltische. Doch die beliebteste Methode ist es noch immer, den Kleinen in die Wippe zu legen (sofern wir uns auf einem Stockwerk aufhalten), damit wir ihn vom Wohnzimmer mit in die Küche und von dort aus mit ins Spielzimmer nehmen können.

Auch Still(e)-Plätzchen gibt es bei uns gleich in mehr als nur einem Raum. Gut, dass wir so viele Sofas haben! Vormittags sitzen wir meist im Spielzimmer auf bzw. vor dem Sofa, damit der Große zeitgleich mit mir spielen kann; nachmittags schläft dieser Sohnemann, so dass wir uns auch gemütlich auf das richtige Sofa sitzen können; abends füttern wir, wo wir gerade lustig sind; nachts ziehen wir uns entweder auf den Zweisitzer im Schlafzimmer oder auf den Sessel im Kinderzimmer zurück – je nachdem, wo Küken Nr. 1 gerade zu schlafen beliebt, denn zwei wache Kinder in der Nacht bedeutet auch zwei wache Elternteile und irgendwer sollte die Nacht schon durchschlafen können ;-)

Als Elternpaar genießt man natürlich die Stunden, in denen beide Kinder versorgt und ruhig sind – wenn man sich sicher sein kann, dass sie das sind! Deshalb hat irgendwann jemand dieses tolle Ding namens Babyfon erfunden. Da der Kleine zur Zeit noch im Stubenwagen im Schlafzimmer schläft und nicht im Kinderzimmer, wo es schon ein Babyfon gibt, musste natürlich ein zweites her. Schließlich wollen wir nicht, dass das Baby das Kleinkind mit seiner Schreierei weckt – nur weil wir es nicht hören und rechtzeitig reagieren können!

Kommen wir zur letzten Anschaffung, die wir getätigt haben, um auch für das 2. Kind alles zu haben – die Lösung für das alleinige Spazierengehen mit zwei Kleinen Kindern, die noch keine weiten Strecken selbst laufen: der BuggyPod!
Was das ist und wie man ihn benutzt, erfahrt ihr hier!

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