Vollzeit-Mama aus Leidenschaft

Immer wieder mal kursieren in sozialen Netzwerken solche und ähnliche Texte: „An alle, die meinen, dass sie immer sooo harte 8 Stunden arbeiten!!! Ob ich arbeite? Ja, ich arbeite – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr! Warum? Ich bin MAMA!!! Ich bin Vollzeitmanagerin, Köchin, Reinigungsdienst, Chefeinkäuferin, Lehrerin, Schiedsrichter, Erzieherin, Sanitäter, Krankenschwester, Handwerker, Taxi, ein Berater und Tröster und noch vieles mehr! Ich habe KEINEN Urlaub oder andere freie Tage, denn ich arbeite Tag und Nacht – ob ich gesund bin oder krank! Ich bin rund um die Uhr auf Abruf verfügbar! Und jetzt sag mir noch einmal jemand, seine Aufgabe wäre schwieriger als meine!!!“ Ich persönlich gehöre eigentlich nicht zu den Menschen, die solche Texte teilen oder liken. Denn ich habe es nicht nötig, mich dafür zu rechtfertigen, dass ich einfach „nur“ Mama bin – und das aus Überzeugung und Leidenschaft!!! Und dennoch überkommt mich manchmal die Frage, was ich eigentlich den

Hilfe, wir wachsen!!!

Das größte und schönste Geschenk, das man sich nur wünschen kann, ist eine eigene kleine Familie – und so haben wir uns natürlich riesig gefreut, als sich bei uns der zweite Nachwuchs angekündigt hat! Je näher der Geburtstermin rückte, desto größer wurde die Freude und die Spannung auf das Familienleben mit zwei kleinen Zwergen mit einem Altersabstand von nur 15 Monaten. Wir beschäftigten uns mit Fragen wie „Was mache ich mit dem Großen, wenn ich den Kleinen stille?“ oder „Wie gehen wir mit der Eifersucht auf das kleine Geschwisterchen um?“ oder „Kann man das zweite Kind genauso lieb haben wie das erste?“ oder „Muss ich den Großen vernachlässigen?“ oder oder oder, doch zum Glück haben wir das nicht all zu intensiv getan – das wäre nämlich nur vertane Zeit gewesen! Selbstverständlich kann man sich über solche und ähnliche Fragen viele Gedanken machen, doch planen lässt es sich sowieso nicht im Vornherein