Freizeitbeschäftigung, Teil 1 – Im Sommer

Bei Sommer, Sonne und Sonnenschein – da ist man doch am liebsten im Frei’n
Bin ich froh, dass wir nun endlich eine schöne Terrasse und einen großen Hof haben; da können wir den Sommer in vollen Zügen genießen!

Um einem Kind mit knapp 1 1/2 Jahren das Spielen im Freien schmackhaft zu machen, braucht es auch nicht viel: Wasser und Sand sind erst einmal völlig ausreichend! Und es ist auch völlig egal, ob sich das Wasser in einer Regenpfütze oder einer Wanne befindet oder ob den Sand Mama und Papa zum Spielen oder die Vermieter zum Betonieren besorgt haben ;-)

Aber im Freien kann man sich auch künstlerisch sehr gut auslassen; und da darf dann ruhig auch mal was daneben gehen. Ich hatte mir überlegt, den Großen mal mit Farben schmieren zu lassen. Das macht bestimmt viel Spaß, fördert die Kreativität und schult außerdem die Motorik. Um nicht ständig aufpassen zu müssen, dass die Fingerfarben nicht im Mund landen (Ich kenn ja mein Kind!), haben wir die Fingerfarben selbst zusammengemischt. Das ist total einfach: Man nehme 100 ml Wasser und gebe in das Wasser beliebig viel Lebensmittelfarbe – je nachdem, wie kräftig die Farbe sein soll. Anschließend fügt man dem gefärbten Wasser nach Bedarf ca. drei bis vier Esslöffel Mehl hinzu und verrührt es mit dem Schneebesen, so dass eine schöne breiige Masse entsteht, die sich gut verschmieren lässt. Wenn man an Stelle des Esslöffels einen Kaffee-Messlöffel nimmt, dann kann das Kind schon beim Herstellen der Fingerfarbe ganz viel mithelfen. Anschließend haben wir die fertig gemischten Farben großflächig auf Packpapier verteilt und ein Stück davon als Geschenkpapier verwendet. Leider blättert die Farbe nach dem Trocknen leicht ab, aber ein Geschenkpapier verwendet man ja in der Regel sowieso nur einmal ;-)

Unser Küken I fand am Panschen der Fingermalfarben den größten Gefallen wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist. Aber für die Feinmotorik und die Auge-Hand-Koordination ist das ja auch viel sinnvoller – und überhaupt: Was soll denn erstrebenswert daran sein, ein Grobmotoriker zu werden? ;-)

 

 

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