Neue Brille gefälligst?

Brille

Nach dem routinemäßigem Check beim Betriebsarzt war klar es wird mal wieder Zeit für eine neue Brille. „Am besten sie lassen sich gleich eine Gleitsichtbrille anfertigen“. Super, herzlichen Dank, da sind jetzt wohl mal eben 1.000€ weg. Nachdem ich bei Facebook schon seit längerem Werbung für Brillen.de eingeblendet bekomme die Gleitsichtbrillen für einen erstaunlich günstigen Preis anbieten und damit werben das die Betreuung durch einen Optiker vor Ort geschehen soll will ich mir das mal ansehen. Skeptisch wie ich bei sowas immer bin, suche ich nach den verborgenen haken an der Geschichte und siehe da in der tat soll es da Gleitsichtbrillen für unter 500€ geben. Über das Portal ist alles unverbindlich also lass ich mir mal einen Termin vom Portal vorschlagen. Man darf sich den Optiker vor Ort aussuchen also mal sehen wer da so alles dabei ist. Unter den vorgeschlagenen Optikern befand sich auch der Optiker Augenblick in Würzburg, der hat bei bei Google durchweg sehr gute Bewertungen. Online lässt sich ein Termin vereinbaren und ich kann mir eine mir genehme Zeit aussuchen.

Der Besuch beim Optiker

Am Termin selbst werden meine Augen geprüft, mir das Angebot erklärt und auch die entsprechenden Fassungen gezeigt. Da ich seit ich denken kann nur selbsttönende Brillen trage ist eine meiner Fragen ob das auch mit der Gleitsichtbrille möglich ist und erfahre das das dann 200€ zusätzlich kosten würde. Die komplette Brille liegt dann bei 572€ und wäre in ca. 14 tagen abholbereit. Klingt soweit alles ganz gut. Zu erwähnen wäre noch das es auch möglich ist die Brille auf 2 Jahren in Raten zu bezahlen – wird dann aber in Summe natürlich teuerer aber wenns grade nicht passt ist das für den einen oder anderen sicherlich ne Option.

langer Rede kurzer sinn, wir machen das jetzt mal :-) Die Fassungen die zur auswahl standen waren auch ausreichend viele und ich habe eine gefunden die mir zugesagt hat. Da es meine erste Gleitsichtbrille ist wollte ich eh erstmal günstig einsteigen um zu sehen wie sich das anfühlt. Gestell ausgesucht, noch ne handvoll Messungen und fertig ist das prozedere. Nach ca 60 Minuten war die Geschichte erledigt und die Brille bestellt. Ich hatte nicht das gefühl als Kunde 2. Klasse behandelt worden zu sein, sondern fühlte mich umfassend beraten und kompetent betreut. 8 Tage später hab ich meine neue Brille auf der Nase und bin zufrieden damit.

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Es ist gar nicht so einfach, sich einen Bus zu kaufen :-(

Vorweg: Es gibt hier auch Blogbeiträge von Dingen, die aus diversen Gründen etwas länger her sind. Bei diesem hier handelt es sich um einen solchen :-)

Wer uns beide kennt, der weiß, dass wir beide leidenschaftliche Busfahrer sind. Den Scherz „Wenn wir mal im Lotto gewinnen, sagen wir es euch nicht; ihr werdet es merken, wenn wir einen VW Bus haben!“ kennen bestimmt einige (alle?) in unserem Bekanntenkreis. Da wir allerdings auch ohne Lottogewinn immer wieder mal nach einem Bus geschaut haben (mal mehr, mal weniger aktiv), passierte natürlich irgendwann das Unvermeidliche … Wir haben uns entschieden, mal gezielter nach einem Bus schauen. Da kam es auch gerade recht, dass unser altes Auto ein wenig Reperaturstau angehäuft hatte und der in absehbarer Zeit fällige TÜV vermutlich mehr Kosten als die bloße Hauptuntersuchung mit sich bringen würde. Kurzum: Es war also soweit – ein Bus musste her :-)

Fündig geworden sind wir in Schweinfurt, dort standen bei einem Händler 2 Mutivan T5 in unserer Preisregion. Der eine allerdings mit richtig vielen Kilometern, der andere in einer Farbe, die uns nicht so sehr zusagte. Auf dem Heimweg sind wir dann natürlich noch in Kitzingen die Händler abgefahren und siehe da … da stand noch einer, der uns bisher entgangen ist: schwarz mit einem silbernen Streifen, Gummiboden statt Velour (wie praktisch, wir haben ja schließlich 2 Kinder und so ein Gummiboden ist leicht sauber zu halten) und ’ne Standheizung gibt’s auch dazu. Nachteil: Da gibt es noch keinen Preis; dazu nur ein Schild „Ich bin frisch eingetroffen und noch nicht sauber“. Gut, warten wir halt mal ne Woche …

… und noch ne Woche  …

… und noch ne Woche …

… und noch ne Woche …

„Oh schau mal, der Bus steht immer noch unverändert dort auf dem Schotterparkplatz, aber da läuft grade jemand in Monteurkluft rum, lass uns mal anhalten!“ Also rumgedreht und hingefahren; den guten Mann gefragt, ob der Bus da hinten zu verkaufen sei. „Natürlich“, bekomme ich zur Antwort, dazu nen Preis hingeworfen, ne Kilometerstandangabe und dass er mehr noch nicht dazu sagen kann, weil das Auto ja noch neu aufm Hof ist. VW Busse müssen schwer verkäuflich sein, dacht ich mir – alle anderen, die ich in Kitzingen bisher gesehen habe, waren weg, bevor ich ein 2. Mal vorbeischauen konnte – außer sie waren eigentlich eher für den Schrotthandel gedacht – aber selbst die sind in der Regel nach ner Woche weg. Gut, machen wir halt nen Termin aus zum Besichtigen.

Der Besichtigungstermin:

Wir kommen an; der Bus hat immer noch das „Ich bin neu“-Schild und der Händler holt uns erstmal in sein Büro, um die Unterlagen zum Fahrzeug zu holen. Schwupps, sitzen wir schon im Büro und er nimmt unsere Daten auf – für die Probefahrt, dacht ich. Beim genaueren Hinsehen seh ich, dass er einen Kaufvertrag ausfüllt. Also eigentlich würden wir das Fahrzeug schon gerne mal ansehen, bevor wir uns entscheiden. „Ja, aber er hat heute nimmer viel Zeit.“ Mit den Worten gibt er uns den Schlüssel und wir können reinschauen. So gute 15 min schauen wir uns dann innen und und außen das Fahrzeug an … gut, paar Macken hat er, ist ja auch schon sieben Jahre alt, aber alles im Rahmen. Fahren wäre mal ganz nett, aber der Verkäufer muss ja dann weg. Machen wir halt nen Termin zum Probefahren aus. Auf meine Frage, ob da ne Standheizung drin ist, bekomm ich ein „weiss ich nicht“. Mein Fingerzeig auf die kleine Uhr mit der Aufschrift „Webasto“ wird mit „ja, dann wird er eine haben“ quittiert. Gut, ich muss den Verkäufer ja nicht mögen – ich will ja nur das Auto :-)

Die Probefahrt:

3 Tage später war dann die Probefahrt; „unser“ T5 steht auf dem Schotterplatz mit dem Schild „Ich bin …“, davor 2 Autos. Seltsam, aber okay. Verkäufer geschnappt – „Hallo, wir sind zur Probefahrt da“ – „Ja, das ist jetzt aber ungünstig; ich muss in 30 min weg und da stehen ja noch Autos im Weg“ – Wir: „Na ja, wir kommen jetzt nicht überraschend, haben uns extra noch jemanden mitgebracht und würden schon gerne HEUTE fahren“. Gegrummel, 2 Autos werden weggefahren; die Formalitäten zwecks Führerschein etc. abgewickelt. Der Bus steht noch immer unbewegt auf dem Schotterplatz. Glücklicherweise fährt jetzt auch ein anderer Kunde auf den Hof, der grade mit den roten Nummern unterwegs war, sonst könnten wir jetzt gar nicht losfahren. Gut, alles geklärt, Nummernschilder drauf und wir können losfahren. Dringender Hinweis: Der Verkäufer muss dann weg, also beizeiten wiederkommen. So, erstmal vom Hof weg, gute 20 Minuten gefahren, alles Mögliche ausprobiert. In der Tat, das Ding, wo „Webasto“ draufsteht, ist die Steuerung für die Standheizung. Fahrzeug passt, Preis passt, schlafen wir ein, zwei Nächte drüber – wird ja unser beider bisher teuerstes Auto. Zurück beim Händler, um den Schlüssel abgeben. Der Händler ist quasi schon auf dem Sprung vom Hof, dort hat er uns quasi nochmal den Preis zugeworfen und auf Nachfrage mitgeteilt, dass es zu dem Fahrzeug kein Serviceheft gibt, und er nicht weiß, wie die Standheizung funktioniert und auch keine Anleitung dazu da ist. Grummel, nach Serviceaufklebern gesucht und herausgefunden, dass der letzte Service scheinbar ein Jahr her ist. Zumindest war er ja dann mal zur Wartung.

Der Kauf:

Ein paar Tage später haben wir uns dann entschieden: Das soll unser neues Auto werden. Hilfreich bei der Entscheidung war, dass das Auto meines Bruders den Geist aufgeben hat und er dann unsern „alten“, zumindest mal bis zum Ablauf des TÜV, fahren kann und wir dann mal weitersehen. Gut, jetzt wäre es dann sinnvoll, wenn der Bus auch zeitnah von uns zugelassen wird :-) Also, Kaufvertrag abschließen und „die Anzahlung mitbringen“, hat uns der Händler am Telefon gleich gesagt. Daran soll es nun nicht scheitern, dachten wir und sind hingefahren. Ah, es gibt noch ein kleines Problem, der KFZ-Brief ist noch nicht da. Der wird noch neu ausgestellt von der Zulassungsstelle, weil er scheinbar verloren gegangen ist. Nix Brief – Nix Geld – Nix Kaufvertrag – so einfach ist das. Wir einigen uns also drauf, dass er sich um den Brief kümmert und das Schild „Ich bin neu …“ gegen ein „Verkauft“ austauscht. Brief sollte die nächsten Tage kommen. War dann natürlich ne Woche (!) und wenn wir da nicht zweimal vorgesprochen hätten, habe ich inzwischen die Befürchtung, wäre der Bus bis heute noch auf dem Schotterparkplatz. Zwischenzeitlich hatte ich schon die Befürchtung, dass da bald ein Schild „Wegen Reichtum (oder dem Gegenteil) geschlossen“ an der Werkstatt hängt.

Ende gut, alles gut – das Auto ist zugelassen und fährt :-)

Das alles wäre keinen Blogeintrag wert, wenn’s damit getan wäre … aber das kommt in einem anderen Blogeintrag, wow ein Cliffhanger :-)

Und nur zur Sicherheit: NEIN, der Bus ist nicht von dem Händler, dessen Name auf unseren Nummernschildhalterungen steht. Die haben wir schnellstmöglich ersetzen lassen :-)

Buchtipp – Dienstanweisung an einen Unterteufel

Aus reinem Zufall bin ich vor ein paar Wochen auf das Buch „Dienstanweisung an einen Unterteufel“ von C. S. Lewis, der im Übrigen auch „Die Chroniken von Narnia“ verfasst hat, gestoßen; mein eigentliches Interesse hatten die beiden vom selben Autor stammenden Bücher „Gott auf der Anklagebank“ und „Pardon, ich bin Christ“ geweckt. Dass ich dieses Buch als erstes in die Hand nahm und mir zu Gemüte führte, war auch eher ein Zufall; es war einfach das oberste der drei Bücher, die ich mir zum Lesen ausgeliehen habe. Allerdings war das kein unglücklicher Zufall, denn das Buch ist so lesenswert, dass ich es sogar direkt weiter empfehle ;-)

Der Leser erhält in diesem Buch eine Vielzahl an Briefen, die ein Onkel (Oberteufel) an seinen Neffen (Unterteufel) schickt. In diesen Briefen werden dem Neffen viele Ratschläge gegeben, wie er das Verhalten seines „Patienten“ so beeinflussen kann, dass dieser geradewegs den Weg in die Hölle einschlägt. Blöd ist natürlich nur, dass Gott, der sogenannte Feind, den Menschen einen freien Willen geschenkt hat, den man ständig im Blick haben muss. Außerdem hat der Feind auch so seine Waffen, mit denen er seine Schäfchen stets versucht, auf den rechten Weg (zurück) zu führen.

Ich muss gestehen, dass ich manche Stellen in den Briefen mehrfach lesen musste, um die Aussage zu verstehen, denn die Sätze sind manchmal so unsagbar lang und mit so vielen Nebensätzen und Zwischensätzen gespickt – die zudem auch noch ein Fremdwort nach dem anderen enthalten -, dass man schon wieder den Anfang vergessen hat, wenn man am Ende angekommen ist. Klar soweit?! Aber wieso sollte man sich auch der Annahme hingeben, dass der Teufel sich klar und verständlich ausdrückt? Dann würde ja jeder Mensch gleich kapieren, was da gespielt wird :-)
War man beim Lesen eben noch verwirrt über die unverständlich ausgedrückten Vorschläge des Onkels, so bekommt man im nächsten Moment regelrecht einen Spiegel vorgehalten. Manche Gedankengänge und Verhaltensmuster, die dem Patienten im Buch eingetrichtert werden, kommen mir von mir selbst und auch von meinen Mitmenschen sehr bekannt vor – und die Vorstellung, dass ein Mensch so leicht zu lenken ist, ist wirklich erschreckend.
Doch – Gott sei Dank! – hat auch Gott selbst seine Finger im Spiel und lässt nicht zu, dass ein Mensch so ohne weiteres des Teufels fette Beute wird. In ganz vielen der Dienstanweisungen wird Gottes Wirken deutlich gemacht und die Botschaft von der Liebe Gottes zu den Menschen wird dem Leser sehr eindrücklich vermittelt!

Das Buch eignet sich gut für Leute, die keine leichte Lektüre suchen, die man mal so nebenbei liest. Zwar sind die Kapitel schön kurz und schnell gelesen, aber sie regen den Leser – ob er will oder nicht – zum Nachdenken an – was allerdings kein Nachteil ist. Der Glaube an Gott ist ein Thema, über das es sich nachzudenken lohnt!
An die Existenz des Teufels kann man glauben, um Gefallen an diesem Buch zu haben – muss man aber nicht! Zum Lesen dieses Buches ist das völlig gleich; zu diesem Thema hat sowieso jeder seine eigene Meinung und ein Richtig oder Falsch gibt es eigentlich nicht – jeder hält das für richtig, was er selbst glaubt! Wer an die Existenz des Teufels sowie an die Anwesenheit von Ober- und Unterteufel glaubt, der hat nun dank diesem Buch immer eine gute Entschuldigung für seine Verhaltensweisen und Eigenarten; wer nicht daran glaubt, der muss sich an die eigene Nase fassen und die Gründe für das Verhalten bei sich selbst suchen ;-)

Umzug-Tipps für Familien

Es soll ja tatsächlich Leute geben, die gerne umziehen – zumindest hab ich schon von solchen Leuten gehört. Ingo ist in seinem jungen Leben bereits 9x umgezogen, d.h. im Schnitt etwa alle vier Jahre. Ich bringe es auf sensationelle vier Umzüge, im Schnitt also alle sieben Jahre – und ich kann sehr gut auf weitere Umzüge in der nächsten Zeit verzichten. Mir würde es genügen, noch einmal umzuziehen – und zwar in mein eigenes Zuhause, um sicher zu sein, dass weitere Umziehereien unnötig sind. Schließlich ist so ein Umzug nicht gerade ein Zuckerschlecken und erfordert jede Menge zeitlichen und organisatorischen Aufwand. Doch zum Glück hat Ingo ja schon jede Menge Erfahrung und so sind unsere gemeinsamen Umzüge bisher sehr gut über die Bühne gegangen. Dieses Jahr feierten wir umzugstechnisch allerdings Premiere – schließlich sind wir zum 1. Mal mit Kind umgezogen! Macht das Umziehen seltsamerweise nicht gerade einfacher … doch auch dieser Umzug lief glatt und reibungslos – und wir haben einige Tipps, wie man einen Umzug mit Kind (im Zweifelsfall auch mit mehreren Kindern) gut meistern kann.

Das A und O ist eine gut durchdachte Planung und Umzugs-Reihenfolge, die so aussehen könnte:
– Neues Zuhause mit lebensnotwendigen Dingen ausstatten: Wasserkocher, Kaffeemaschine, Tassen, Cappuccino, Kaffee, Getränke, Kekse :-)
– Neue Räumlichkeiten streichen, tapezieren, o.ä. und anschließend putzen, um zumindest beim Einzug mal grundgereinigt zu haben. Da kommt man nämlich auch in alle Ecken und an alle Wände, nachdem noch keine Möbel stehen.
– Schränke und Regale leerräumen und das Zeugs in jede Menge rote Kisten (alternativ: Umzugskartons) packen; Kisten beschriften mit dem, was darin ist und in welches Zimmer es im neuen Zuhause gehört (z.B. Spielzeug – Kinderzimmer). Beim Umzug bietet sich dann vor dem Ausräumen des Umzugswagens eine Wohnungsführung an, damit jeder weiß, wo die Kartons dann hingetragen werden sollen. Die Kisten können bis zum Umzug gut in einer freien Ecke in einem Zimmer oder in einem leeren Raum gestapelt warten, bis der lang ersehnte Tag des Umzugs kommt. Wir haben für ein leeres Zimmer gesorgt, indem wir unser Packzimmer schon vor dem eigentlichen Umzugstermin umgezogen haben.
– Umzugstermin auf einen Tag legen, an dem voraussichtlich viele Helfer Zeit haben und am besten gleich eine Einladung verschicken; da kommen die Helfer viel lieber, denn eine Einladung kann man ja schlecht ausschlagen ;-)
– Baby-/Kindersitter organisieren, damit zum einen die Eltern den Kopf sowie die Hände frei haben und zum anderen kein Kind im Weg herumläuft. Außerdem ist gerade für kleine Kinder so ein Trubel eine ganz schöne Herausforderung: leeres Zuhause, zig Kartons, (im Idealfall) viele Leute, Hin- und Her-Rennerei, … das ist doch nicht schön ;-)
– Umzugstag planen: Kind(er) wegbringen – Frau im Haus abliefern zum Kaffee kochen und Essen vorzubereiten – Umzugshelfer in der Wohnung in ein Karton- und ein Möbel-Team aufteilen – Kartons schleppen und umziehen, während die Möbel abgebaut werden – Möbel holen – Möbel aufbauen, auswaschen und einräumen – Kind(er) entweder beim Babysitter übernachten lassen oder irgendwann nachts abholen (wofür wir uns entschieden haben). Irgendwo dazwischen sollte natürlich ein Mittagessen und eine Kaffeepause und unter Umständen auch ein Abendessen eingeplant werden. Das ist natürlich abhängig davon, wie viele Kartons und Möbel umziehen müssen und ob man diese am selben Tag noch aufbaut und einräumt.

Für alle weiblichen Umzugsmuffel hab ich allerdings DEN Tipp schlechthin: Als Ausrede eine Schwangerschaft vorschieben – funktioniert aber natürlich nur, wenn man auch wirklich schwanger ist :-) Zwar hab ich trotzdem Zimmer gestrichen, Kisten ein- und ausgepackt und auch ein paar leichte Dinge getragen, doch beim Umzug an sich hab ich mich fast ausschließlich um die Verpflegung der fleißigen Helfer gekümmert.

An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei allen fleißigen Helfern, die uns in der Umzugszeit unterstützt haben beim Streichen sowie beim Kisten und Möbel schleppen und Babysitten!!!

Zeilitzheimer Twitter Picknick 2012 #ZTP12

Noch ist es keine Tradition, doch wir sind auf dem besten Weg dazu, nachdem es jetzt schon zum zweiten Mal stattgefunden hat.
Auf Einladung des Schlossherrn Alexander von Halem alias @Barockschloss pilgerten ca. 60 Twitteranti nach Zeilitzheim, um sich kennen zu lernen, gemeinsam lecker Gegrilltes zu verspeisen, zu spielen und Schnitzel im und um das Schloss herum zu jagen. Der gesundheitlich leicht angeschlagene Hausherr, der kaum ein Wort herausbrachte (vielleicht zu oft ohne Jacke im Freien wie auch heute :-) ), stellte die Location, das Schloss Zeilitzheim und die Getränke sowie Logistik und seine Arbeitskraft zur Verfügung. Die „Gäste“ trugen dafür Sorge, dass wir nicht verhungern mussten – das Buffet war mit allerlei Köstlichkeiten bestückt! Das Wetter war uns wohlgesonnen, so dass wir nach dem ersten Hungerstillen ein wenig im Schlosshof sitzen und die Sonnenstrahlen genießen konnten. Neben einer reichhaltigen Salatauswahl zu dem Grillgut – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Grillmeister – gab es auch die Möglichkeit, ein paar Spiele aus dem Fundus unseres Brettspielmobils auszuprobieren. Nach einer kurzen Schnitzljagd, die wir zugunsten von Kaffee und Kuchen haben ausfallen lassen, kam die Gesellschaft wieder zum Aufwärmen ins Haus.
Alles in allem ein gelungenes (Indoor-)Picknick, das wir auch in diesem Jahr wieder gerne besucht haben. Da dort von jung (5 Monate) bis alt (darüber spricht man nun wirklich nicht) alle Altersklassen vertreten waren, hat sich unser Küken auch nicht langweilen müssen, sondern hat schnell Spielgefährten gefunden, mit denen er sich die Zeit vertreiben konnte.

Ich hoffe, dass das ZTP einer langen Tradition entgegensieht und wir noch viele Nachmittage dort verbringen dürfen!
Denen, die jetzt noch dort sind, wünschen wir viel Spaß und dem Gastgeber noch viele helfende Hände beim Aufräumen und anschließend eine erholsame Nacht. Bis hoffentlich nächstes Jahr :-)

Ach ja, Fotos dürfen natürlich nicht fehlen – deshalb hier eine kleine Auswahl der von mir geschossenen Fotos.
Wer alle sehen will, darf mich gerne nach dem Link/Zugang zu meiner Dropbox fragen.

Weltmeisterschaft tippen – ein Erlebnis der besonderen Art

In vielen Firmen gibt es ja interne Wetten auf den Ausgang von WM-Spielen, so auch in der Firma, in der ich arbeite. Die Kollegen wollten noch jemanden haben, der einzahlt, damit der Sieger ne Runde Summe erhält. Da dacht ich mir: Na gut, warum nicht? Ist bestimmt lustig! Ich hab zwar keine Ahnung von Fußball, aber dafür grad zufällig nen 5er einstecken – also mach ich mit.

Eingezahlt, gleich mal über den Spielplan hergemacht und alle Spielergebnisse der Vorrunde getippt – ich konnte ja nicht ahnen, dass meine Kollegen das alles so bierernst sehen. Gut, Anschiss abgeholt, dass man das nicht macht, weil es im Verlauf der Vorrunde ja vorkommen kann, dass eine Manschaft schon sicher weiter ist und somit das letzte Spiel nur mit halber Kraft oder gar völlig kräftesparend absolviert. Auf meine lapidare Antwort, dass das alles eingerechnet ist, wurde mir nur Kopfschütteln entgegengebracht.

Nach dem ersten Spieltag sollte ich dann erfahren, was es heißt, zwei Ergebisse richtig getippt und einen Sieger korrekt vorhergesagt zu haben: Man erhält sieben Punkte, je drei für das komplett richtige Ergebnis und  einen, wenn zumindest der Sieger korrekt vorhergesagt wurde. Obendrauf gibt es Hausverbot im Büro der „Wettorganisatoren“.

Nach einiger Zeit ist die Vorrunde rum und – oh Wunder – der Ahnungslose spielt immer noch vorne mit :-) Nun noch ein paar Ergebnisse eintragen und dann am Freitag einen Anruf bekommen:  „Ey, Kollege, du musst deine Samstagsspiele noch Tippen!“ Oh Mist! Gut, dass ich daran erinnert wurde, denn für die beiden Samstagsspiele gabs dann auch in Summe vier Punkte – Glück gehabt und erneutes Hausverbot!

Als ich mich dann auch noch erdreistet habe für ein Spiel, bei dem die Paarungen noch nicht feststanden, ein Ergebnis einzutragen, hab ich den Bogen wohl ein wenig überspannt. Aber ich hatte zumindest in meinen Augen eine gute Erklärung dafür. Es ging um das Spiel 61 – der Sieger aus Uruguay/Ghana gegen den Sieger aus Niederlande/Brasilien und das geht 3-1 aus und zwar entweder für Niederlande oder Brasilien, aber auf jeden Fall 3-1! Da wurde mir dann in Regelmäßigkeit vorgeworfen, von Fußball keine Ahnung zu haben – was ich ja auch nie behauptet hatte.

Es kam, wie es kommen musste – von den 10 Mittippern konnten am letzten WM-Wochnenende nur noch drei Leute gewinnen und ich führte vor den beiden anderen mit einem und vier Punkten. Am Ende hab ich sogar noch das Finale korrekt getippt, so dass ich doch glatt vier Punkte Vorsprung vor dem 2. hatte. Den Sonntag abend hab ich dann mit dem Ausdenken von Sprüchen à la „Unter den Blinden ist der Einäugige König“ , „Fußballerischer Sachverstand setzt sich durch“ oder „Ich weiß, dass ich keine Ahnung hab, aber du hast weniger“ verbracht.  Hab mich aber dann auf ein fröhliches „Guten Morgen“ um 7:05 im „Wettbüro“ beschränkt und habe gewartet, bis mir das Wettkomitee den Pokal überreicht. Das Preisgeld ist in die Urlaubskasse gewandert und der Pokal wird wohl jetzt einige Zeit meinen Arbeitsplatz zieren.

Lustig wars!

Und auf vielfachen Wunsch (fast schon penetrant) einer einzelnen Person soll ich hier noch erwähnen, dass das nicht das erste Mal ist, dass derjenige mit der wenigsten Ahnung den Pokal geholt hat. Das soll im Jahre 2008 beim EM-Quali-Tippen schon einmal vorgekommen sein.
Besonders erstaunlich ist, dass es ein Tipper schon 3x geschafft hat, den Pokal zu gewinnen – zum  Glück nicht hintereinander, sonst wäre es nötig gewesen, einen neuen Pokal anzuschaffen, da Wanderpokale ja nach dreimaligem Gewinnen in Folge bei demjenigen verbleiben dürfen.  Tja, lieber TE aus K, da kannst du mir dankbar sein, dass du keinen neuen Pokal stiften musstest :-)

Aprilscherzauflösung

Danke, Hisky, für den erfrischenden Aprilscherz mit dem Auftritt von Lena Meyer-Landrut in Kitzingen, den ich gerne mit deiner Genehmigung aufgegriffen habe. Selbstverständlich hat sie zu dem Zeitpunkt keine Zeit, in Kitzingen ein Konzert zu geben, denn an dem Tag vertritt sie uns in Oslo beim Eurovision Song Contest.

Der „Beleg„, den Hisky nachgeliefert hat, ist auch ein Aprilscherz, denn wer meint denn bitteschön ernsthaft, dass Ralf Siegel als blinkender Satellit verkleidet in Oslo über die Bühne fliegen will.

Deswegen nix für ungut – April April :-)

Lena Meyer-Landrut kommt nach Kitzingen

Laut Hisky kommt „Unser Star für Oslo“ Lena Meyer-Landrut Ende Mai nach Kitzingen! (Update: Aprillscherz)

Wer sie noch nicht kennt, hat ihren Song Satellite sicher schon im Radio gehört. Erfrischend sind auch immer wieder ihre Interviews, die dadurch, dass sie praktisch „von der 12. Klasse direkt ins Scheinwerferlicht“ (Thomas Gottschalk bei Wetten dass…?) katapultiert wurde, immer einen normalen Menschen durchblitzen lassen. Das Ganze kombiniert mit einer gesunden Portion Ironie!

So, hier noch 2 Links mit einem Zusammenschnitt ihrer besten Sprüche von FumpEffekt (in der Hoffnung, dass das ein wenig bei YouTube überlebt) Teil 1Teil 2 .

Ich bin mir sicher, wir werden noch viel von ihr hören :-)

Postkarte KW 06/10

Diese Karte gab uns so manches Rätsel auf :-) Doch haben wir die Lösung herausgefunden!
Die Idee, ein Puzzle aus der Postkarte zu machen, war wirklich sehr gut und ich hab mich seitdem wir den Umschlag mit den Teilen bekommen, darauf gefreut es zusammen zu basteln. Allerdings war es gar nicht so leicht, anhand der Vorderseite zu puzzlen – ich hab dann irgendwann in die Trickkiste gegriffen und hab sozusagen von hinten angefangen – dann hat das auch geklappt ;-) Für Puzzle, bei denen die Rückseite von den Teilen gleich aussieht, ist das allerdings nicht empfehlenswert!

Ein großes Dankeschön für diese tolle Freizeitbeschäftigung schicken wir an die Räuberbande aus Iphofen – Arthur, Andrea, Katharina, Philipp und Kilian!

Was erwartet die Geladenen bei der Feier?

Wer schon mal auf einer Hochzeit eingeladen war, kann sich ungefähr vorstellen, was auf einen zukommt: Traugottesdienst, Essen, Trinken, Reden, Essen, Trinken, Spiele, Essen, Trinken, … Ihr merkt schon, das klingt besonders aufschlussreich! Deshalb darf man den Gästen in der Einladung schon einen etwas detaillierteren Ablauf schildern! Die wichtigsten Uhrzeiten sind ja bis zu dieser Frage bereits geklärt, die muss man also nur noch in den Text einfügen …
Für den Großteil unserer Gäste begann der Tag um 14.00 Uhr mit der Kirchlichen Trauung. Diejenigen, die schon zur Standesamtlichen Trauung und zum Frühstücksbuffet eingeladen waren, bekamen dies natürlich noch zusätzlich mit in den Ablauf geschrieben, damit sie nicht sagen können, sie hätten von nichts gewusst :-) Im Anschluss an den Traugottesdienst gab es Kaffee & Kuchen, was wir auch schön brav in den Text eingepflegt haben.

Nun soll es auch irgendwann Abendessen geben. Ein bisschen Zeit zwischen Kaffeetrinken und Abendessen sollte man den Gästen zum Verdauen lassen – so drei, vier Stunden dürften das ruhig sein!
Da kann dann wer will eine Brautentführung machen oder sich einfach nur so ein bisschen die Beine bei einem Spaziergang vertreten. (Wir heiraten ja schließlich extra im Sommer, damit wir schönes Wetter haben – da sitzt man doch nicht die ganze Zeit drinnen rum!) Diejenigen, die nicht nach draußen wollen, weil sie fußkrank oder lauffaul sind oder keine Lust haben, bei strömendem Regen durch das schöne Kitzingen zu laufen, sollen sich jedoch nicht langweilen. Aus diesem Grund haben wir eine tolle Band organisiert: „Fritz & Friends“ – sehr empfehlenswert! (Buchst du bei uns oder hier tommy.kt@web.de) Es war gut, dass keine Tanzmusik gespielt wurde, denn zum Tanzen für 120 Leute braucht man schließlich auch etwas Platz … Und woher hätten wir den nehmen sollen? Ob die Band nun schon nach dem Kaffee oder erst nach dem Abendessen gespielt hat, kann ich gar nicht mehr sagen – an der Hochzeit ist vieles einfach an mir vorübergegangen :-) Auf jeden Fall wäre das eine Idee, um die Zeit zu füllen. Eine weitere originelle Idee: Baut eine Cocktailbar auf! Wer nicht nur Bier, Wein und Schnäpse an alkoholischen Getränken anbieten oder etwas anderes möchte, darf diesen Gedanken gerne klauen, denn die Cocktails sind suuuuper angekommen. Vielen herzlichen Dank, lieber Michael! (Wer die Cocktails probieren möchte, kann dies gerne im Einhorn Kitzingen ab und zu tun – Infos gibt es zur Not bei uns :-) oder auf deren Internetseite!)

Die „Lückenfüller“ kann man mit in die Einladung schreiben, muss man aber nicht. Doch wann es Abendessen gibt, sollte man vielleicht schon reinschreiben. So haben wir dann zum Abendessen 19.00 Uhr angesetzt und haben geschrieben, dass es ein leckeres Buffett gibt. Mehr brauchen die Gäste erstmal noch nicht wissen – schließlich kommen sie ja nicht nur zum Essen, oder?!

Wenn man den Gästen dann noch die Möglichkeit einräumen will, komische Spiele zu veranstalten, bietet sich die Zeit nach dem Abendessen an, was man fairerweise auch kommunizieren sollte … ;-) Dass der Tag ein offenes Ende hat, sollte allen Heiratswütigen klar sein, weshalb es sich nicht gehört, ein Veranstaltungsende anzugeben. Wer ein Ende haben will, kümmert sich am besten selbst darum, dass die Polizei wegen Ruhestörung und Lärmbelästigung auftaucht …

Mit diesen Dingen sind die Gäste eigentlich ausreichend informiert und können sich in etwa vorstellen, auf was sie sich einlassen.