Familienurlaub – Die Zweite

Unseren ersten Familienurlaub verbrachten wir im letzten Jahr im Zillertal, zusammen mit dem Opa und dessen Partnerin. Das erwies sich als ungemein praktisch, vor allem beim Essen – denn da hatten wir auch mal die Möglichkeit, uns selbst in Ruhe am Buffett zu bedienen und uns beim Essen nicht ständig um die Kinder kümmern zu müssen. Die Kinder fanden es toll, dass sie direkt nach dem Aufstehen den Opa besuchen konnten, wobei das um 6.30 Uhr noch gar nicht so erwünscht war ;-) Die gemeinsamen Unternehmungen waren auch unterhaltsam und entspannt, denn acht Augen sehen mehr als vier, und auch das Hotel hatte mit dem Spielzimmer und Schwimmbecken im Haus sowie dem Spielplatz im Garten schöne Freizeitgestaltungsmöglichkeiten geboten. Durch Bekannte wurden wir nach unserem Urlaub auf die Kolping-Familienhäuser aufmerksam gemacht und haben uns in diesem Jahr für das Ferienhaus Lambach im Bayerischen Wald entschieden, das jungen Familien eine Woche Urlaub

Familie und Beruf unter einen Hut bringen?!

Dass ich mir schon so bald Gedanken darüber machen würde, wie Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen sind, hätte ich eigentlich nicht gedacht. Schon nach der Geburt des ersten Sohnes habe ich nach einem halben Jahr wieder angefangen, mit 20 Wochenstunden zu arbeiten. Nachdem mir die Trennung so schwer gefallen ist, nahm ich mir fest vor, in Zukunft das erste Jahr auf jeden Fall zu Hause zu bleiben. Wie ist es nur dazu gekommen, dass ich meinen guten Vorsatz doch wieder über den Haufen geworfen habe? Es begann mit dem Anruf meines Arbeitgebers an einem Freitagabend Ende November. „Frau Hahn, wir hätten da eine Leitungsstelle in einem unserer Kindergärten zu besetzen. Die Stelle ist ab Januar frei, aber es wär gut, wenn Sie vorher vielleicht schon mal ein paar Tage kämen, um sich alles anzusehen!“ „Ooooh – ähm, ja – ich denk mal drüber nach!“ Und das hab

Fragen über Fragen

Seit unserer Hochzeitsreise habe ich heute zum ersten Mal wieder unsere Kamera in die Hand genommen und einen kurzen Film aus unserem Familienalltag aufgenommen. Ich wünsch euch viel Spaß beim Ansehen. Sicher ist euch manches aus dem Filmchen bekannt vorgekommen und dabei war das nur ein kurzer Auszug dessen, was man sich als Eltern alles für Fragen stellen kann, wenn man mal zwischendurch eine ruhige Minute hat. Nach der Geburt eines Kindes werden Eltern ja quasi überschüttet mit einer Vielzahl an Ratgebern, die einem bei der Erziehung der Kinder helfen wollen und wenn man sich an alle Ratschläge halten will, dann hat man schon ganz schön was zu tun. Deshalb macht es unter Umständen Sinn, sich für eine Zeitschrift zu entscheiden, die regelmäßig gelesen wird. Das hat außerdem den Vorteil, dass sich die Themen nicht ständig doppeln, sondern man nach einer gewissen Zeit einen wirklich vollständigen Ratgeber hat. Mir ist

Freizeitbeschäftigung, Teil 1 – Im Sommer

Bei Sommer, Sonne und Sonnenschein – da ist man doch am liebsten im Frei’n Bin ich froh, dass wir nun endlich eine schöne Terrasse und einen großen Hof haben; da können wir den Sommer in vollen Zügen genießen! Um einem Kind mit knapp 1 1/2 Jahren das Spielen im Freien schmackhaft zu machen, braucht es auch nicht viel: Wasser und Sand sind erst einmal völlig ausreichend! Und es ist auch völlig egal, ob sich das Wasser in einer Regenpfütze oder einer Wanne befindet oder ob den Sand Mama und Papa zum Spielen oder die Vermieter zum Betonieren besorgt haben ;-) Aber im Freien kann man sich auch künstlerisch sehr gut auslassen; und da darf dann ruhig auch mal was daneben gehen. Ich hatte mir überlegt, den Großen mal mit Farben schmieren zu lassen. Das macht bestimmt viel Spaß, fördert die Kreativität und schult außerdem die Motorik. Um nicht ständig aufpassen zu

Taufe 2.0

Am letzten Wochenende haben wir die 2. Taufe erfolgreich hinter uns gebracht. Gut, dass wir schon eine Taufe gefeiert und einen Bericht zur Vorgehensweise verfasst haben – daran konnten wir uns bei der Planung und Organisation der Taufe 2.0 wunderbar halten. Aber wer meint, dass es deshalb nicht noch etwas zum Thema Taufe zu schreiben gibt, der irrt sich gewaltig :-) In diesem Artikel präsentiere ich euch Anregungen und Ideen für schöne Taufsprüche, Tauflieder und Fürbitten. Natürlich muss die Familie des Täuflings sich nicht zwangsläufig Gedanken machen über den Ablauf des Taufgottesdienstes, denn ein jeder Pfarrer hat diesen schon; er hat Vorschläge für Taufsprüche, kennt passende Lieder und in den Fürbitten muss nur noch der Name des Täuflings eingesetzt werden ;-) Doch der Gottesdienst wird persönlicher, wenn sich die Eltern und Angehörigen selbst ein bisschen kümmern und einbringen. Der Gottesdienst kann wunderbar um den Taufspruch herum geplant werden, also ist der

Buchtipp – Oje, ich wachse!

Heute möchte ich allen jungen Eltern (und denen, die es noch werden wollen) das Buch „Oje, ich wachse“ ans Herz legen. Ich selbst habe es zwar nur als Leihgabe im Besitz, aber nichtsdestotrotz finde ich es recht empfehlenswert. Natürlich wachsen Kinder auch ohne das Buch – unsere Küken wurden auch ohne das Buch groß -, doch v. a. beim ersten Kind tut es gut zu lesen, dass es zum einen „ganz normal“ ist, dass ein Kind mal mehr und mal weniger anstrengend ist, und zum anderen, dass es einen Grund hat, unleidlich zu sein ;-) Das Buch „Oje, ich wachse!“ wurde von den Psychologen Dr. Hetty van de Rijt und Prof. Dr. Frans X. Plooij geschrieben. Viele Jahre erforschten die beiden die Beziehung zwischen Eltern und Baby. Bei ihren Beobachtungen und Untersuchungen stellten sie fest, dass alle Babys im selben Alter anders waren als sonst: weinerlicher, empfindlicher, anstrengender, … eben

Vollzeit-Mama aus Leidenschaft

Immer wieder mal kursieren in sozialen Netzwerken solche und ähnliche Texte: „An alle, die meinen, dass sie immer sooo harte 8 Stunden arbeiten!!! Ob ich arbeite? Ja, ich arbeite – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr! Warum? Ich bin MAMA!!! Ich bin Vollzeitmanagerin, Köchin, Reinigungsdienst, Chefeinkäuferin, Lehrerin, Schiedsrichter, Erzieherin, Sanitäter, Krankenschwester, Handwerker, Taxi, ein Berater und Tröster und noch vieles mehr! Ich habe KEINEN Urlaub oder andere freie Tage, denn ich arbeite Tag und Nacht – ob ich gesund bin oder krank! Ich bin rund um die Uhr auf Abruf verfügbar! Und jetzt sag mir noch einmal jemand, seine Aufgabe wäre schwieriger als meine!!!“ Ich persönlich gehöre eigentlich nicht zu den Menschen, die solche Texte teilen oder liken. Denn ich habe es nicht nötig, mich dafür zu rechtfertigen, dass ich einfach „nur“ Mama bin – und das aus Überzeugung und Leidenschaft!!! Und dennoch überkommt mich manchmal die Frage, was ich eigentlich den

Hilfe, wir wachsen!!!

Das größte und schönste Geschenk, das man sich nur wünschen kann, ist eine eigene kleine Familie – und so haben wir uns natürlich riesig gefreut, als sich bei uns der zweite Nachwuchs angekündigt hat! Je näher der Geburtstermin rückte, desto größer wurde die Freude und die Spannung auf das Familienleben mit zwei kleinen Zwergen mit einem Altersabstand von nur 15 Monaten. Wir beschäftigten uns mit Fragen wie „Was mache ich mit dem Großen, wenn ich den Kleinen stille?“ oder „Wie gehen wir mit der Eifersucht auf das kleine Geschwisterchen um?“ oder „Kann man das zweite Kind genauso lieb haben wie das erste?“ oder „Muss ich den Großen vernachlässigen?“ oder oder oder, doch zum Glück haben wir das nicht all zu intensiv getan – das wäre nämlich nur vertane Zeit gewesen! Selbstverständlich kann man sich über solche und ähnliche Fragen viele Gedanken machen, doch planen lässt es sich sowieso nicht im Vornherein

Umzug-Tipps für Familien

Es soll ja tatsächlich Leute geben, die gerne umziehen – zumindest hab ich schon von solchen Leuten gehört. Ingo ist in seinem jungen Leben bereits 9x umgezogen, d.h. im Schnitt etwa alle vier Jahre. Ich bringe es auf sensationelle vier Umzüge, im Schnitt also alle sieben Jahre – und ich kann sehr gut auf weitere Umzüge in der nächsten Zeit verzichten. Mir würde es genügen, noch einmal umzuziehen – und zwar in mein eigenes Zuhause, um sicher zu sein, dass weitere Umziehereien unnötig sind. Schließlich ist so ein Umzug nicht gerade ein Zuckerschlecken und erfordert jede Menge zeitlichen und organisatorischen Aufwand. Doch zum Glück hat Ingo ja schon jede Menge Erfahrung und so sind unsere gemeinsamen Umzüge bisher sehr gut über die Bühne gegangen. Dieses Jahr feierten wir umzugstechnisch allerdings Premiere – schließlich sind wir zum 1. Mal mit Kind umgezogen! Macht das Umziehen seltsamerweise nicht gerade einfacher … doch

Der BuggyPod

Auf diesen Fotos könnt ihr den coolsten Beiwagen der Welt sehen – zumindest für kleine Kinder, die nur ungern auf längeren Spazierfahrten auf dem Trittbrett stehen oder gehen! Unsere Spaziergänge finden in der Regel am Vormittag statt, nachdem nachmittags gaaanz lange geschlafen wird und da bin ich meistens alleine zu Hause. Ich hab zwar zwei Hände, aber mir fällt es trotzdem schwer, zwei Kinderwägen auf einmal zu schieben und so mussten wir eine Lösung finden, wie ich mit beiden Kindern gleichzeitig ausgehen kann. Natürlich hätte es auch ein Geschwisterwagen getan, doch die sind entweder doppelt so lang oder doppelt so breit wie ein normaler Wagen und da wäre es mit dem Transport im Kofferraum des Autos schwierig gewesen. Abgesehen davon sind die doppelt so breiten Kinderwägen auch beim Spazierengehen eher ungünstig, da einige Gehwege kaum breit genug für einen „normalen“ Kinderwagen sind :-( Doch zum Glück hat Ingo bei seiner