Familienurlaub – Die Zweite

Unseren ersten Familienurlaub verbrachten wir im letzten Jahr im Zillertal, zusammen mit dem Opa und dessen Partnerin. Das erwies sich als ungemein praktisch, vor allem beim Essen – denn da hatten wir auch mal die Möglichkeit, uns selbst in Ruhe am Buffett zu bedienen und uns beim Essen nicht ständig um die Kinder kümmern zu müssen. Die Kinder fanden es toll, dass sie direkt nach dem Aufstehen den Opa besuchen konnten, wobei das um 6.30 Uhr noch gar nicht so erwünscht war ;-) Die gemeinsamen Unternehmungen waren auch unterhaltsam und entspannt, denn acht Augen sehen mehr als vier, und auch das Hotel hatte mit dem Spielzimmer und Schwimmbecken im Haus sowie dem Spielplatz im Garten schöne Freizeitgestaltungsmöglichkeiten geboten. Durch Bekannte wurden wir nach unserem Urlaub auf die Kolping-Familienhäuser aufmerksam gemacht und haben uns in diesem Jahr für das Ferienhaus Lambach im Bayerischen Wald entschieden, das jungen Familien eine Woche Urlaub

Tipps zum Basteln mit Kleinkindern

Damit sowohl Eltern als auch Kinder Freude am gemeinsamen Tun haben, habe ich ein paar Tipps zusammengestellt, wie das Basteln mit kleinen Kindern gut gelingen kann.   Wichtige Tipps für das Basteln mit Kleinkindern: 1. Nimm dir Zeit! „Komm, ich hab grad mal ne viertel Stunde Zeit, lass uns was basteln!“ NEIN!!! So wird das mit dem entspannten und stressfreien Basteln nichts. Zum einen braucht es Zeit zum Vor- und Nachbereiten; und zum anderen können/wollen Kinder vielleicht nicht auf Befehl loslegen. Gerade kleine Kinder brauchen auch viel Zeit, um sich alles genau anzusehen – und wenn man dann unter Zeitdruck steht und den Kindern nicht die nötige Zeit lässt, dann macht das Kreativ-Werden keinem der Beteiligten Spaß! 2. Stelle alle notwendigen Materialien bereit! Vorbereitung ist alles! Also überlegt euch gut, welche Utensilien ihr zum Basteln und Werkeln benötigt und richtet den Arbeitsplatz her. Dabei sollte man darauf achten, dass die

Freizeitbeschäftigung, Teil 2 – Im Advent

Die Advents- und Weihnachtszeit ist die schönste Zeit des ganzen Jahres – ich liebe diese ruhige, beinah-stressfreie Zeit und das erklärt auch, wieso sogar ich Lust darauf bekomme, Fenster- und Raumdekoration zu basteln :-) Doch die Frage aller Fragen ist natürlich: Was können denn Kinder, die noch nicht mal im Kindergartenalter sind, schon groß basteln? Ich sag es euch: JEDE MENGE!!! Was wir in den vergangenen zwei Jahren während der Adventszeit alles gebastelt und gewerkelt haben … Ich weiß schon, dass Weihnachten gerade erst rum ist, aber nach Weihnachten ist vor Weihnachten und ich bin mir sicher, dass ganz viele auch in diesem und den nächsten Jahren wieder nach Bastelideen für Kinder in der Weihnachtszeit schauen. Abgesehen davon können manche Techniken ja auch für andere Basteleien genutzt werden, z. B. für Fasching, Frühling und Ostern, Sommer, … Da müssen dann u. U. nur die Motive abgeändert werden :-) Unser erstes

Ja, ist denn schon Weihnachten, lieber Henry Lambertz?

Ich bin ja echt ein Riesen-Fan der Advents- und Weihnachtszeit, doch als ich im September (oder war es gar schon im August) die ersten Lebkuchen, Schokoladen-Nikoläuse und Weihnachtsdeko entdeckt habe, bin ich – wie eigentlich jedes Jahr – ganz schön erschrocken! Denn das würde ja bedeuten, dass bald Weihnachten ist und ich ziemlich spät dran bin mit Plätzchen backen, Adventskalender packen, weihnachtlich dekorieren und Geschenke besorgen; schließlich kommt Weihnachten immer so überraschend … Mit einem Blick auf den Kalender stellte ich jedoch erstaunt fest, dass Weihnachten doch nicht so plötzlich vor der Türe steht, sondern dass man in der Tat eine gewisse Vorlaufzeit hat ;-) Diese Vorlaufzeit erachten manche nicht für wichtig und das sind dann auch die, die am 24.12. kurz vor Ladenschluss bemerken, dass bald Heilig Abend ist; andere nutzen die Zeit, um unverzüglich mit dem Lebkuchenkauf und Plätzchen-Back-Marathon zu beginnen. Man mag es kaum glauben, aber im September

Spielplätze im Test

Bevor ich Kinder hatte, bin ich nicht jeden Tag eine Stunde spazieren gegangen – das erschien mir als Verschwendung meiner wertvollen Zeit. Doch da ich irgendwann mal davon gehört hab, dass frische Luft für Kinder gar nicht so schädlich sein soll, gehört der Spaziergang ab dem 04. März 2011 zu meinem Alltag. Und man mag es kaum glauben, aber eine Frischluftphase am Tag ist nicht mal für Erwachsene schädlich ;-) Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, da wird es den Kindern zu doof, nur im Kinderwagen zu liegen oder zu sitzen und sich alles nur anzusehen; Kinder wollen sich bewegen! Den Kindern das Rädchen-Fahren schmackhaft zu machen, ist eine Möglichkeit, ihrem Bewegungsdrang nachzukommen; doch es gibt auch noch eine andere mit Namen SPIELPLATZ! Diese Alternative hat außerdem den Vorteil, dass man als Mutter oder Vater nicht ununterbrochen laufen muss, sondern sich auch mal hinsetzen und Pause machen kann :-) Allerdings ist

Familie und Beruf unter einen Hut bringen?!

Dass ich mir schon so bald Gedanken darüber machen würde, wie Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen sind, hätte ich eigentlich nicht gedacht. Schon nach der Geburt des ersten Sohnes habe ich nach einem halben Jahr wieder angefangen, mit 20 Wochenstunden zu arbeiten. Nachdem mir die Trennung so schwer gefallen ist, nahm ich mir fest vor, in Zukunft das erste Jahr auf jeden Fall zu Hause zu bleiben. Wie ist es nur dazu gekommen, dass ich meinen guten Vorsatz doch wieder über den Haufen geworfen habe? Es begann mit dem Anruf meines Arbeitgebers an einem Freitagabend Ende November. „Frau Hahn, wir hätten da eine Leitungsstelle in einem unserer Kindergärten zu besetzen. Die Stelle ist ab Januar frei, aber es wär gut, wenn Sie vorher vielleicht schon mal ein paar Tage kämen, um sich alles anzusehen!“ „Ooooh – ähm, ja – ich denk mal drüber nach!“ Und das hab

Fragen über Fragen

Seit unserer Hochzeitsreise habe ich heute zum ersten Mal wieder unsere Kamera in die Hand genommen und einen kurzen Film aus unserem Familienalltag aufgenommen. Ich wünsch euch viel Spaß beim Ansehen. Sicher ist euch manches aus dem Filmchen bekannt vorgekommen und dabei war das nur ein kurzer Auszug dessen, was man sich als Eltern alles für Fragen stellen kann, wenn man mal zwischendurch eine ruhige Minute hat. Nach der Geburt eines Kindes werden Eltern ja quasi überschüttet mit einer Vielzahl an Ratgebern, die einem bei der Erziehung der Kinder helfen wollen und wenn man sich an alle Ratschläge halten will, dann hat man schon ganz schön was zu tun. Deshalb macht es unter Umständen Sinn, sich für eine Zeitschrift zu entscheiden, die regelmäßig gelesen wird. Das hat außerdem den Vorteil, dass sich die Themen nicht ständig doppeln, sondern man nach einer gewissen Zeit einen wirklich vollständigen Ratgeber hat. Mir ist

Buchtipp – Dienstanweisung an einen Unterteufel

Aus reinem Zufall bin ich vor ein paar Wochen auf das Buch „Dienstanweisung an einen Unterteufel“ von C. S. Lewis, der im Übrigen auch „Die Chroniken von Narnia“ verfasst hat, gestoßen; mein eigentliches Interesse hatten die beiden vom selben Autor stammenden Bücher „Gott auf der Anklagebank“ und „Pardon, ich bin Christ“ geweckt. Dass ich dieses Buch als erstes in die Hand nahm und mir zu Gemüte führte, war auch eher ein Zufall; es war einfach das oberste der drei Bücher, die ich mir zum Lesen ausgeliehen habe. Allerdings war das kein unglücklicher Zufall, denn das Buch ist so lesenswert, dass ich es sogar direkt weiter empfehle ;-) Der Leser erhält in diesem Buch eine Vielzahl an Briefen, die ein Onkel (Oberteufel) an seinen Neffen (Unterteufel) schickt. In diesen Briefen werden dem Neffen viele Ratschläge gegeben, wie er das Verhalten seines „Patienten“ so beeinflussen kann, dass dieser geradewegs den Weg in

Freizeitbeschäftigung, Teil 1 – Im Sommer

Bei Sommer, Sonne und Sonnenschein – da ist man doch am liebsten im Frei’n Bin ich froh, dass wir nun endlich eine schöne Terrasse und einen großen Hof haben; da können wir den Sommer in vollen Zügen genießen! Um einem Kind mit knapp 1 1/2 Jahren das Spielen im Freien schmackhaft zu machen, braucht es auch nicht viel: Wasser und Sand sind erst einmal völlig ausreichend! Und es ist auch völlig egal, ob sich das Wasser in einer Regenpfütze oder einer Wanne befindet oder ob den Sand Mama und Papa zum Spielen oder die Vermieter zum Betonieren besorgt haben ;-) Aber im Freien kann man sich auch künstlerisch sehr gut auslassen; und da darf dann ruhig auch mal was daneben gehen. Ich hatte mir überlegt, den Großen mal mit Farben schmieren zu lassen. Das macht bestimmt viel Spaß, fördert die Kreativität und schult außerdem die Motorik. Um nicht ständig aufpassen zu

Taufe 2.0

Am letzten Wochenende haben wir die 2. Taufe erfolgreich hinter uns gebracht. Gut, dass wir schon eine Taufe gefeiert und einen Bericht zur Vorgehensweise verfasst haben – daran konnten wir uns bei der Planung und Organisation der Taufe 2.0 wunderbar halten. Aber wer meint, dass es deshalb nicht noch etwas zum Thema Taufe zu schreiben gibt, der irrt sich gewaltig :-) In diesem Artikel präsentiere ich euch Anregungen und Ideen für schöne Taufsprüche, Tauflieder und Fürbitten. Natürlich muss die Familie des Täuflings sich nicht zwangsläufig Gedanken machen über den Ablauf des Taufgottesdienstes, denn ein jeder Pfarrer hat diesen schon; er hat Vorschläge für Taufsprüche, kennt passende Lieder und in den Fürbitten muss nur noch der Name des Täuflings eingesetzt werden ;-) Doch der Gottesdienst wird persönlicher, wenn sich die Eltern und Angehörigen selbst ein bisschen kümmern und einbringen. Der Gottesdienst kann wunderbar um den Taufspruch herum geplant werden, also ist der