Hochzeitsreise – Tag 16/17

Heute war kein schöner Tag! Regen, Regen, Wind – und nicht zu vergessen: Regen! Deutschland, wir kommen!!! Außerdem ging die Schiffsreise dramatisch dem Ende entgegen. Die letzten Stopps hatten wir in Österreich: einmal in Dürnstein und einmal in Melk. Aber keine Sorge, es gab schon auch angenehme Momente, z. B. beim Frühstücksbuffett, als der Kellner (nicht unser Tischkellner) mich fortwährend mit „Bellamissima“ angeredet hat – das hört eine Frau doch gerne :-) Dürnstein ist kein besonders großer Ort und im Prinzip hielten wir dort nur, weil dort der Ausflug zu den Schönheiten der Wachau stattfand. Wir fanden, wir sind Schönheiten genug und verbrachten unsere Zeit lieber damit, den riesigen Ort zu erkunden ;-) In Dürnstein gibt es eine wundervolle Burgruine, zu der ich natürlich musste – Ruinen sind so quasi das Schönste, das es gibt! Also suchten wir uns einen Aufstieg und wurden natürlich auch fündig. „Wo ein Wille ist,

Hochzeitsreise – Tag 15

Der mehr oder weniger vorletzte Tag unserer Reise begann mit einem „Schmuddel-Wetter“ und wegen der Unbeständigkeit musste leider auch der Frühschoppen auf dem Sonnendeck ausfallen. Aber da wir quasi zeitgleich in Bratislava / Slowakei eingefahren sind, hatten wir dennoch etwas zu tun – wir fotografierten und filmten die Gebäude, die uns vor die Linse kamen. Nachdem wir angelegt hatten, machte ich mich auf den Weg, um ein paar „Prachtbauten“ zu fotografieren, die ich bei der Einfahrt verpasst hatte. Ingo blieb lieber an Bord, denn es war schon kurz vorm Mittagessen und er befürchtete wohl, wir wären nicht rechtzeitig zurück ;-) Doch der Verdacht war völlig unbegründet … Zwischen Mittag- und Abendessen erkundeteten wir Bratislava ohne Reisegruppe und entdeckten dabei verschiedene orignielle Skulpturen, die wir natürlich fotografisch festhalten mussten. Mit diesem Foto bekommt ihr schon mal einen kleinen Vorgeschmack: Ab ca. halb vier begann es zu tröpfeln, wir befanden uns gerade beim

Hochzeitsreise – Tag 14

Budapest – Die Zweite Noch zwei Tage bis zu unserer Rückkunft in Passau, weshalb wir heute darauf hingewiesen wurden, den Gepäck- und Personentransfer zu buchen, sofern sie das noch nicht getan haben. Den Gepäcktransfer haben wir dann auch direkt gebucht. Da wir genügend Zeit eingeplant haben für den letzten Tag, wollten wir zu Fuß von der Donau zum Bahnhof gehen. Da wir ein wenig früher als geplant in Budapest ankamen, erkundeten wir die Uferpromenade noch einmal – diesmal jedoch in die andere Richtung. Ich wäre gerne zur Margareteninsel, da ich in den Reiseführern viel gelesen hatte, was es dort alles geben soll. Der Fußmarsch dorthin dauerte aber leider zu lang (ca. 1/2 Stunde einfach). Wir hätten es durchaus geschafft, hin zu laufen und auch wieder zurück. Allerdings wären wir dann nicht in den Genuss der vielen Freizeit- und Sportanlagen gekommen. Ich habe dann beschlossen, dass wir mal irgendwann einen Urlaub

Hochzeitsreise – Tag 13

Mir wurde heute bewusst, dass unsere Hochzeitsreise so langsam dem Ende entgegenging und so begann ich Listen für zu Hause zu schreiben. Ja, ich bin ein Listenmensch und ich steh dazu – ich streich gern Dinge von meiner Liste, um die ich mich nicht mehr kümmern muss :-) So entstand eine To Do – Liste, ein Speiseplan und daraus entstehend eine Einkaufsliste! Den Vormittag verbrachten wir allerdings damit, uns Vukovar/Kroatien anzusehen. Im Jahr 1991 wurde Vukovar von der serbischen Armee belagert und dabei fast vollständig zerstört. Bis 1995 war die Stadt von serbischen Truppen besetzt und erst 1998 konnte sie wieder in das kroatische Gebiet reintegriert werden. Noch jetzt sind die Spuren des Krieges deutlich zu sehen. In einem Reiseführer steht der folgende Text über Vukovar: „Auch über zehn Jahre nach Ende des Krieges ist Vukovar eine in weiten Teilen zerstörte Stadt. Zwar wurden einige Solitäre und öffentliche Gebäude wiederhergestellt,

Hochzeitsreise – Tag 12

24. August 2010 Wir passierten wieder die Schleusen Djerdap I und Djerdap II, um anschließend die Kataraktenstrecke zu befahren – diesmal flussaufwärts! Komischerweise hatten wir auch bei der Rückfahrt auf dieser Strecke einen Flusstag zu verzeichnen … ;-) Gut, dass wir heute ausschlafen konnten – ohne Angst haben zu müssen, etwas zu verpassen. Erst am späten Vormittag gab es etwas, das wir hätten verpassen können – und um so lange zu schlafen, hätten wir am Vortag bis in die Puppen aufbleiben müssen. Dazu sind wir aber schon zu alt, deshalb waren wir trotz Ausschlafen um halb neun wach. Unser Programm für heute: Information über die Technischen Daten des Schiffes in der Panoramabar Es wäre schön gewesen, wenn wir einen Rundgang über das Schiff gemacht hätten, um Maschinenräume und solche Dinge mal zu sehen, aber das gab es leider nicht :-( Wir erfuhren dafür Dinge wie z.B. dass das Schiff drei Nationalflaggen

Hochzeitsreise – Tag 11

Heute, am 23. August 2010 mussten wir zeitig aufstehen, wenn wir noch frühstücken wollten, denn unser Ausflug begann um 8.00 Uhr. Da ich das Frühstücksbuffett auf keinen Fall verpassen wollte – ist das Frühstück doch die wichtigste Mahlzeit am Tag -, sind wir auch seeeeehr bald aufgestanden. Der Ausflug ging vormittags nach Pleven, wo wir auch unser Mittagessen bekamen und nach einer Stadtführung ging unsere Busfahrt dann weiter nach Belogradschik. Geplante Rückkehr auf dem Schiff: 19.30 Uhr! In Pleven fuhren wir zuerst das Panorama-Museum an, das im Jahr 1977 eingeweiht wurde zum hundertjährigen Jahrestag der denkwürdigen Schlacht zwischen den Russen und den mit ihnen verbündeten Rumänen und den Osmanischen Truppen, die schließlich zur Unabhängigkeit Bulgariens führte. Bilder dieses ereignisreichen Kampfes sind dort auf großen Gemälden festgehalten und auch Feuerwaffen, Uniformen und zahlreiche andere Gegenstände dokumentieren ihn. Besonders eindrucksvoll ist die 115 Meter lange und 15 Meter breite Leinwand, auf der entscheidende